Pleite für die Eisbären. Im zweiten Finale der Deutschen Eishockey-Liga verlor der EHC bei den Adlern Mannheim mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). Damit steht es in der Best-of-five-Serie 1:1. Mund abwischen, EHC! Freitag (19.30 Uhr, O2 World) holen wir uns die Führung zurück.
Positiv: Florian Busch, der nach dem üblen Kopfcheck von Straubings Torwart Barry Brust pausierte, meldete sich gesund.
Die Adler kamen mit einer unglaublichen Wucht aus der Kabine. Angriff auf Angriff rollte, bis Christoph Ullmann den Puck mit Brachialgewalt im EHC-Tor unterbrachte (12.). Die Adler in Führung, die Bären eiskalt. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Jaime Sifers stand EHC-Knipser Barry Tallackson plötzlich völlig frei und ließ Adler-Keeper Fredrick Brathwaite keine Chance (14). 1:1, trotz 15:5 Torschüssen für die Adler. Die Bären waren extrem effektiv. „Wir hatten schon Glück, dass wir das Tor geschossen haben“, erkannte Laurin Braun.
Mannheim war kurz geschockt, kämpfte aber. Ken Magowan brachte die Kurpfälzer erneut in Führung – 2:1 (33.). Die Nerven lagen blank. Bären-Trainer Don Jackson beschimpfte Adler Marcus King im Kabinengang. Jackson wütete: „Er hat Busch am Kopf gecheckt. Da muss die Liga tätig werden.“ King sauer: „Ich weiß gar nicht was der will. Ich will mich nicht auf das Niveau von Jackson begeben.“ Play-off-Scharmützel!
Mannheim drückte weiter. Adam Mitchell überwand EHC-Keeper Rob Zepp mit einem Doppelpack zum 4:1-Endstand (46./47.). Bär Frank Hördler fair: „Mannheim war besser.“

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