Er beteuerte, nicht fliehen zu wollen, klagte über Unannehmlichkeiten im Gefängnis - vergebens. Megaupload-Gründer Kim "Dotcom" Schmitz - vor zwei Wochen festgenommen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Urheberrecht - bleibt weiterhin in Haft.
Ein Richter im neuseeländischen Auckland hat den Kautions-Antrag des Internet-Millionärs abermals abgelehnt. Die Begründung: Es besteht weiterhin Fluchtgefahr. Möglicherweise seien nicht alle Geldmittel Dotcoms eingefroren worden, so dass dieser die Möglichkeit hätte, außer Landes zu gehen.
Zuvor hatte Schmitz erklärt, Neuseeland nicht verlassen zu wollen, wenn er auf Kaution frei käme: "Ich will hier bleiben, kämpfen und mein Geld zurückhaben. Was soll ich denn in Deutschland mit fünf Kindern und einer Frau ohne Geld?"
Auch der Gefängnisalltag war Thema der Anhörung vor Gericht: Wie das neuseeländische Internetportal stuff.co.nz berichtet, soll Schmitz über seine Mithäftlinge geklagt haben - insbesondere die weiblichen: Diese hätten versucht, sich mit ihm anzufreunden. Den zuständigen Richter konnte Schmitz damit allerdings nicht überzeugen.

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