Die Macher von kino.to sind verurteilt, das illegale Filmportal ist stillgelegt – jetzt könnte es eng für die ehemaligen Nutzer des Streaming-Angebots werden: Auch ihnen droht ein Strafverfahren.
Die Staatsanwaltschaft hat auf den beschlagnahmten Rechnern die Daten von sogenannten Premium-Kunden gefunden. Sie hatten Geld für werbefreie Filme bei Kino.to gezahlt und dafür ihre Daten hinterlegt. Sie müssen nun mit einem Strafverfahren durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden rechnen. Das berichtet der „Focus“.
Ein ähnliches Bezahlsystem über PayPal gibt es auch bei der ebenfalls illegalen Nachfolgeseite Kinox.to – auch deren Nutzer sind im Visier der Fahnder. Der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), Matthias Leonardy, sagte dem Magazin: „Den Nutzern von Kinox.to müsste klar sein, dass sie damit Kriminelle unterstützen. Das gilt insbesondere für die Inhaber von bezahlten Premium-Accounts.“ Die GVU will gegen die Macher von Kinox.to im Februar Strafantrag stellen.
Das Amtsgericht Leipzig hatte im Dezember 2011 entschieden, dass das „Streamen“ von Film-Raubkopien im Internet strafbar ist.

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