Ein 18 Jahre alter Pizzabote ist in Brandenburg/Havel mit laufender Kettensäge überfallen und ausgeraubt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Fahrer mit seinem Auto an einem geschlossenen Bahnübergang anhalten müssen, als er auf einmal eine ratternde Säge hörte. Plötzlich riss ein Unbekannter seine Fahrertür auf, ließ die Säge immer wieder aufheulen und verlangte nach Bargeld. Der vollkommen verängstigte Pizzabote übergab dem Unbekannten alles, was er hatte. Daraufhin verschwand der Angreifer samt der Kettensäge.
Hinweise auf den Täter lagen bislang nicht vor. Die Polizei sucht aber nach zwei Fußgängern, die sich am Sonntag zur Tatzeit in der Nähe des Bahnübergangs aufgehalten haben sollen.
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Eine Spielhalle in Niederschöneweide ist von maskierten und bewaffneten Männern überfallen worden. Zeugenaussagen zufolge betraten in der Nacht zu Mittwoch vier bis fünf Männer das Geschäft im Bruno-Bürgel-Weg, in dem sich ein Angestellter und fünf Gäste befanden. Die Täter versprühten sofort Reizgas. Sie forderten die Gäste auf, sich auf den Boden zu legen. Den 51-jährigen Angestellten des Lokals zwangen sie den Angaben zufolge unter Schlägen, das Bargeld herauszugeben. Anschließend flüchteten die Räuber. Der Angestellte erlitt eine Platzwunde am Kopf und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bewaffnete Jugendliche sind in Spandau von der Polizei gestoppt worden. Nach eigenen Angaben war die Gruppe am Dienstag in Wilhelmstadt auf dem Weg, einen Bekannten zu schlagen, wie die Polizei mitteilte. Anwohner der Heerstraße beobachteten die mit Stöcken und Messern bewaffneten Jugendlichen und alarmierten die Polizei. Die Beamten überprüften 39 Personen im Alter von 15 bis 18 Jahren und fanden Messer und Stöcke. Zum möglichen Opfer wollte sich niemand äußern. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Ein 22 Jahre alter Mann ist an der Straßenbahnhaltestelle am Asylübergangswohnheim in Potsdam angegriffen und verletzt worden. Ermittelt werde in alle Richtungen, es werde auch ein möglicher fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat geprüft, sagte eine Sprecherin der Polizei. Zunächst hatten am Dienstagabend laut Polizei zwei Männer das Gebäude betreten, obwohl sie dort Hausverbot haben. Sie gerieten mit dem Wachschutz in Streit und verließen das Heim. An der Haltestelle sollen sie dann den 22-jährigen Afghanen beleidigt haben. Dieser gab an, von sechs bis sieben Angreifern geschlagen und getreten worden zu sein. Auch sei eine Flasche geworfen worden. Mit Hilfe von Zeugen konnte die Polizei einen der beiden Männer, einen 27-Jähriger, ausfindig machen. Der mutmaßliche Täter und der 22-Jährige waren betrunken. Dieser kam mit Verletzungen in eine Klinik. Er konnte noch nicht befragt werden. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben könnten.
Ein Dieb ist in Tempelhof mit sieben Fahrrädern und vier Krädern erwischt worden. Der 41-Jährige war am Dienstag von der Polizei überprüft worden, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Im Laderaum seines Fahrzeugs entdeckten die Beamten die Diebesbeute. An sämtlichen Motorrädern waren die Lenkersperren gebrochen. An der Fahrzeugtür fanden die Polizisten eine Stichwaffe mit einer Klingenlänge von etwa 45 Zentimetern, die der Festgenommene griffbereit abgelegt hatte. Der 41-Jährige soll der Polizei zufolge in den vergangenen Wochen an insgesamt 13 Diebstählen von Motorrädern rund um die Gottlieb-Dunkel-Straße beteiligt gewesen sein.
Ein 65 Jahre alter Mann ist bei einem Arbeitsunfall in Baruth/Mark (Kreis Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Er war am Dienstag von einem Gabelstapler auf einem Firmengelände überfahren worden. Der 50 Jahre alte Gabelstaplerfahrer habe den Mann übersehen, weil er Holzpaletten geladen hatte. Das Amt für Arbeitsschutz wurde verständigt. Um welche Firma es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt.
Mit Pistolen bewaffnete Räuber haben eine Spielhalle in Niederschöneweide überfallen. Zeugen zufolge betraten etwa vier bis fünf Maskierte am Mittwoch gegen 1.20 Uhr den Laden im Bruno-Bürgel-Weg und versprühten sofort Reizgas, wie die Polizei mitteilte.
Nachdem sich die fünf Gäste auf den Boden legen mussten, zwangen die Kriminellen einen 51-jährigen Angestellten unter Schlägen das Bargeld herauszugeben. Danach flüchteten die Täter unerkannt. Der Angestellte erlitt eine Platzwunde am Kopf und kam in ein Krankenhaus. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall in Gesundbrunnen schwer verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge fuhr der 26-Jährige am Dienstagabend nur auf dem Hinterrad seines Motorrades in der Koloniestraße, wie die Polizei mitteilte. Als eine 25-jährige Auto-Fahrerin aus einer Grundstückseinfahrt in die Koloniestraße einbog, kollidierte sie mit dem Krad. Der Motorradfahrer wurde mit starken Unterleibsschmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt.
Bei einem Überfall auf einem U-Bahnhof in Britz ist ein 20-Jähriger schwer verletzt worden. Zwei Unbekannte hatten den Mann und seinen gleichaltrigen Freund in der Nacht zu Mittwoch auf dem Bahnhof Blaschkoallee angesprochen und ihre Ausweise gefordert, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Einer der beiden habe fliehen können.
Als er gemeinsam mit seinem Vater zurückkehrte, fanden sie den 20-Jährigen vor einem Hauseingang blutend auf dem Boden liegend. Nach bisherigen Ermittlungen hatten die Unbekannten auf ihn eingeschlagen und ihm sein Handy geraubt. Das Opfer erlitt eine Gehirnerschütterung und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Hilfsbereitschaft eines 30-Jährigen hat ein Dieb in Pankow ausgenutzt und dem Mann Notebook und Börse gestohlen. Unter dem Vorwand, seine verschwundene Tochter anrufen zu wollen, hatte sich der Mann am Dienstagabend Zugang zur Wohnung des 30-Jährigen verschafft, wie die Polizei mitteilte. Dort bedrohte er ihn mit einem Messer und nahm seinem Opfer Geld und Computer ab. Anschließend flüchtete er. Der 30-Jährige blieb unverletzt.
Ein Mann hat mit einer Bombendrohung in einem Universitätsgebäude in Charlottenburg für Unruhe gesorgt. Der 32-Jährige betrat am Dienstagnachmittag mit einem Rucksack einen Leerraum am Ernst-Reuter-Platz und teilte mit, dass sich in seinem Rucksack eine Bombe befinde, wie ein Polizeisprecher sagte.
Anschließend entfernte sich der Mann und wurde den Angaben zufolge beim Verlassen des Hinterausgangs festgenommen. Statt einer Bombe hatte er eine selbst gebastelte Batterie, die ungefährlich war, bei sich. Er gab an, sie als Antrieb für sein Fahrrad zu benutzen. Es wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.
Ein Radfahrer (18) ist am Dienstagabend zunächst von einem Auto und anschließend von einer Straßenbahn in Hohenschönhausen erfasst und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei vom Mittwoch hatte ein 34 Jahre alter Autofahrer Vorfahrt, als er in der Josef-Höhn-Straße mit dem Radfahrer kollidierte. Dieser geriet dadurch auf die Straßenbahngleise und wurde von einer Tram erfasst. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus. In der Straßenbahn wurde niemand verletzt, auch der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon.
Ein 26 Jahre alter Mann ist von zwei Räubern in einer Apotheke in Reinickendorf überfallen worden. Einer der Täter hielt ihm am Dienstagabend in dem Geschäft in der Aroser Allee eine Pistole entgegen und forderte die Tageseinnahmen, wie ein Polizeisprecher sagte. Sein Komplize durchwühlte den Angaben zufolge die Schränke. Beide flüchteten schließlich mit dem erbeuteten Geld. Der angegriffene Mann blieb unverletzt. Wie hoch der Betrag der Beute war, konnte zunächst nicht geklärt werden.
In einer Lagerhalle in Blumberg im Landkreis Barnim hat es in der Nacht zu Mittwoch gebrannt. Betroffen war die Dachkonstruktion des Gebäudes, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer brach den Angaben zufolge um 4.35 Uhr aus. Die Halle sei zur Lagerung von Schutt und Müll genutzt worden, sagte der Sprecher. Die Brandursache war zunächst unklar. Auch zum Sachschaden konnten vorerst keine Angaben gemacht werden.
Rund 200 Kilo gestohlenen Schmuck und eine fünfstellige Summe Bargeld hat die Polizei in Berlin bei Durchsuchungen gefunden. Ein Vater und sein Sohn wurden festgenommen. Sie sollen mit einer Bande aus Dänemark zusammenarbeiten, die Uhren, Münzen und Medaillen bei Einbrüchen in mehreren Bundesländern gestohlen haben soll. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin am Dienstag berichteten, gab es Durchsuchungen in Berlin-Lichtenberg, Schöneberg und Gesundbrunnen. Der 45 Jahre alte Vater kam am vergangenen Freitag wegen Verdachts auf gewerbsmäßige Bandenhehlerei in Untersuchungshaft, sein 22 Jahre alter Sohn auf freien Fuß. In Dänemark wurden 16 mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen.
Ein Schlag gegen den Schmuggel von Zigaretten ist Zoll und Polizei in Berlin gelungen. Am Dienstagmorgen durchsuchten rund 140 Einsatzkräfte acht Wohnungen und nahmen fünf Mitglieder einer vietnamesischen Schmugglerbande fest Dabei seien insgesamt 80.000 unverzollte Zigaretten sichergestellt worden. Die Beschuldigten im Alter zwischen 23 und 57 Jahren werden verdächtigt, seit Dezember 2011 etwa sechs Millionen Schmuggelzigaretten verkauft zu haben. Der Steuerschaden wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt.
Zwei Autofahrer sind auf einer Landstraße bei Ludwigsfelde bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt worden. Ein 42-jähriger Fahrer habe am Montag beim Abbiegen zum Ortsteil Ahrensdorf einen entgegenkommenden Wagen übersehen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Dessen 30-jähriger Fahrer konnte dem abbiegenden Auto nicht ausweichen. Beide Fahrer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Landstraße war für zwei Stunden teilweise gesperrt.
Mit einem Faustschlag hat sich am Montagnachmittag ein Zwölfjähriger gegenüber einem Räuber zur Wehr gesetzt. Der Knirps war nach Schulschluss gegen 14.30 Uhr in der Grabertstraße (Steglitz) unterwegs, als ihn ein Maskierter von hinten packte, ihn mit einem Taschenmesser bedrohte und Geld forderte.
Der Junge boxte dem Unbekannten in den Bauch, rannte davon und versteckte sich in einem Gebüsch. Der Räuber - nach Polizeiangaben zwischen 17 und 25 Jahre alt - konnte den Jungen nicht mehr finden und flüchtete in den Karl-Fischer-Weg. Der Schüler blieb unverletzt.
Ein 30-jähriger Mann hat in einem U-Bahnwagen in Schöneberg randaliert und anschließend zwei Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angegriffen. Er habe am späten Montagabend versucht, einem 53-jährigen Sicherheitsangestellten in zivil mit dem Knie gegen den Kopf zu stoßen, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte.
Der Mann konnte jedoch ausweichen und forderte den Angreifer auf, am Bahnhof Bülowstraße mit ihm den Zug zu verlassen. Dort versuchte der Mann, den zweiten Sicherheitsangestellten zu schlagen. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass der 30-Jährige ohne Fahrschein gefahren war. Polizisten nahmen ihn fest.
Zu stundenlangen Verkehrsbehinderungen kam es am Montagnachmittag auf der Stadtautobahn in Britz, als ein Sattelschlepper kurz vor der Anschlussstelle Buschkrugallee von dem mittleren in den rechten Fahrtsreifen wechselte. Dabei übersah der Fahrer (34) einen Opel Corsa, der sich bei dem Zusammenstoß drehte und gegen die Mittelleitplanke aus Beton schleuderte. Ein dem Auto folgender Kradfahrer geriet bei einer Vollbremsung ebenfalls ins Schleudern. Der 31-jährige Fahrer stürzte zu Boden, erlitt eine Armfraktur und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Autobah musste bis zum Abend gesperrt werden.
Polizisten haben am Montag ein Lokal in Wedding dichtgemacht, in dem mit Rauschgift gehandelt worden war. Zuvor hatten die Beamten am Abend beobachtet, wie in dem Café in der Lüderitzstraße gedealt wurde. Sechs Männer im Alter von 15 bis 29 Jahren wurden festgenommen - sie hatten allerdings nur geringe Mengen Rauschgift bei sich. Nach Feststellung der Personalien kamen sie wieder auf freien Fuß gesetzt, das Lokal bis auf Weiteres geschlossen.
Eine mutige 71-Jährige hat am Montagabend drei Räuber in einer Bäckerei in Berlin-Neukölln in die Flucht geschlagen. Die Männer hatten das Geschäft in der Weichselstraße betreten und die 71 Jahre alte Verkäuferin mit vorgehaltener Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld zwingen wollen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Angestellte sprühte aber einem der Täter Reizgas ins Gesicht. Daraufhin flüchteten die drei Männer. Die 71-Jährige erlitt einen Schock und musste ärztlich behandelt werden.
Weil die Polizei schneller war, konnte ein potenzieller Einbrecher am Montagabend bereits vor der Tat in Berlin-Mariendorf festgenommen werden. Der 30-Jährige hatte in einem Krankenhaus den Ausweis und Hausschlüssel einer 39 Jahre alten Frau entwendet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als er zu ihrem Wohnhaus in der in die Schützenstraße kam, wartete die Polizei bereits auf ihn. Der Mann wurde festgenommen, der Ausweis und die Wohnungsschlüssel der Frau wurden sichergestellt.

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