Ein Kalb liegt tot im Dreck, ein zweites scheint Wache zu halten. Das Heu, was die Rinder bekommen, ist verschimmelt.
Die Elends-Weide, auf der jede Woche Rinder und Pferde jämmerlich starben und ihre Kadaver tagelang herumlagen (KURIER berichtete), wird endlich geräumt.
Etwa 150 verwahrloste Rinder wurden unter Aufsicht des Veterinäramtes in einen Stall gebracht. Unklar ist noch, ob sie geschlachtet oder verkauft werden.
60 Pferde stehen noch auf der Koppel, der Landkreis veranlasste aber über eine sogenannte Ersatzmaßnahme (also auf Kosten des Tierhalters) eine ausreichende Fütterung. Die Halterin versicherte eidesstattlich, die Pferde in den nächsten Tagen auf ihre Koppel in die Prignitz zu holen.

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