Einen Monat nach Beginn des Betrugsprozesses gegen Hotelier Axel Hilpert wurde jetzt vor dem Landgericht endlich die Anklage verlesen. Denn bislang musste sich das Gericht mit Befangenheits-Anträgen beschäftigen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen Subventionsbetrug, Steuerhinterziehung und Untreue vor. Der Betreiber des Luxushotels „Resort Schwielowsee“ soll die Landesinvestitionsbank ILB getäuscht haben. Mit Hilfe künstlich hochgerechneter Investitionskosten soll Hilpert 9,2 Mio Euro Fördermittel zu Unrecht kassiert haben. Ermöglicht haben soll dies ein kompliziertes Geflecht von Partnern sowie Scheinrechnungen.
Hilpert will zunächst nicht aussagen. Dies erklärte seine Verteidigerin Heide Sandkuhl. Zugleich betonte sie, Hilpert habe die ILB nicht betrogen. Im Mittelpunkt stehe der Fördermittelbescheid der Bank von März 2004. „Mit der Auslegung dieses Bescheids steht und fällt der Prozess“, sagte Sandkuhl. Der Zuwendungsbescheid steht im Mittelpunkt des Prozesses, der am 15. Februar weiter geht.

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