Polizisten aus Berlin und Brandenburg haben am Dienstagabend erneut ein Rocker-Treffpunkt in Potsdam durchsucht. Das als Vereinssitz der Hells Angels bekannte Lokal in der Charlottenstraße war damit zum zweiten Mal binnen weniger Tage Ziel von Durchsuchungen, bei der auch die Identität der Anwesenden festgestellt wurde, wie die Polizei in der Nacht zu Mittwoch mitteilte. Damit werde die angekündigte „Null-Toleranz-Linie“ gegenüber kriminellen Rockern umgesetzt, erklärte Polizeiführer Nico Neuendorf.
Bei dem Einsatz seien zehn Personen aus der Brandenburger und der Berliner Rockerszene angetroffen worden. Ein Fahrzeug, das sich zuvor von dem Lokal entfernt hatte, wurde später von der Polizei im Stadtgebiet kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen, die der Berliner Rockerszene zuzuordnen seien.
Bei der Durchsuchung des Vereinsheimes und des Fahrzeuges wurden mehrere gefährliche Gegenstände, darunter eine Machete, vier Einhandmesser und Pfefferspray beschlagnahmt. Die Polizei fertigte mehrere Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz an. dapd

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