Ein Oberleitungsschaden auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin sorgt für Verspätungen von über einer Stunde.
Ein mit 250 Reisenden besetzter ICE aus Hamm war am Donnerstagnachmittag zwischen Nennhausen und Buschow in Brandenburg liegengeblieben. Die Fahrgäste kamen mit einem Ersatzzug wegen der Umleitung über eine Stunde verspätet in Berlin an. Der Zugverkehr war unterbrochen. Die Reparaturarbeiten dauerten abends noch an. Auch die Ursache war noch unklar, mit der Behinderung wurde bis nachts gerechnet.
Die Oberleitung war auf beiden Gleisen beschädigt. Fernzüge wurden über Magdeburg und Wittenberge umgeleitet. Im Nahverkehr verkehrte zwischen Wustermark und Rathenow Ersatzverkehr mit Bussen.
Erst vor knapp zwei Wochen war es auf der Bahnstrecke Berlin-Hannover zu einem Oberleitungsschaden gekommen. Grund war ein von Vögeln verursachter Kurzschluss.

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