Echt Schwein gehabt! Um ein Haar wären diese Frischlinge jämmerlich erfroren. Doch die sechs Winzlinge hatten Glück.
Eine Reiterin hatte am Sonnabend das Tierelend im Wald bei Oranienburg entdeckt: Neun winzige, etwa einen Tag alte Frischlinge lagen bei Eiseskälte aneinander gekuschelt am Boden, drei waren bereits tot, die sechs anderen schwer unterkühlt. Zuvor war zur Treibjagd geblasen worden, das Muttertier wurde dabei erschossen.
Die Waisen, jedes nicht mal ein Kilo schwer, wurden zur Auffangstation nach Lehnitz (www.notkleintiere.de) zu Sandra Schulz (33) gebracht. „Das Kleinste hatte eine Körpertemperatur von unter 30 Grad. Die erste Nacht nahm ich es mit in mein Bett, legte es auf ein Heizkissen“, sagt die Tiertherapeutin.
Nun sind alle Sechs übern Berg und quicklebendig. Selbst Bulldogge „Baby“ (8), die die Wildschweinchen liebevoll bemuttert, kann sie nicht zusammenhalten. Alle zwei Stunden bekommt die gestreifte Wusel-Bande das Fläschchen mit Ferkelmilch. Doch ihr neues Zuhause ist nur vorläufig. Wenn die Frischlinge groß genug sind, ziehen sie um in ein Wildtiergehege. MKL

Der Tod der kleinen Lilly: Das zweijährige Kind war auf einem Spaziergang einer Kita-Gruppe in einen eiskalten Teich gefallen und an den Erfrierungen gestorben. Jetzt stehen zwei Erzieherinnen vor Gericht. Mehr...
Brandenburgs ehemaliger Justizminister Kurt Schelter ist wegen Betrugs und Steuerhinterziehung in mehreren Fällen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Mehr...

Wegschauen, pöbeln, rasen – auf der Suche nach dem Anstand: Hier die ganze Serie! Mehr...
Auf der Spur von Rockern, Araber-Clans und der Vietnam-Mafia Mehr...