So lange wie er saß kein anderer Häftling in Brandenburg im Gefängnis: Nach 40 Jahren Haft ist ein Kindermörder in der Vollzugsanstalt Brandenburg/Havel gestorben. Der Mann aus Eberswalde (Barnim) sei bereits im September einer Krebserkrankung erlegen, sagte Anstaltsleiter Hermann Wachter am Samstag und bestätigte einen Bericht der „Märkischen Allgemeinen“.
Der Mann erreichte demnach nicht mehr das Rentenalter von 65 Jahren. Er war 1972 vom damaligen Bezirksgericht Frankfurt (Oder) wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er ein drei Monate altes Mädchen getötet hatte. Wegen schwerer psychischer Fehlentwicklungen hatten Gutachter eine vorzeitige Entlassung abgelehnt. dpa
Die Polizei hat bei einem Pärchen aus der Berliner Neonazi-Szene rund 1500 Aufkleber mit rechten Parolen beschlagnahmt. Der 23-jährige Mann und seine 22 Jahre alte Freundin waren zuvor beobachtet worden, wie sie die Sticker im Ortsteil Johannisthal an Verkehrszeichen und Hinweistafeln klebten. Weil sich die Parolen nicht richtig entfernen ließen, wurden die beiden der Sachbeschädigung beschuldigt. Wie die Polizei am Samstag weiter mitteilte, erwirkte sie daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss und beschlagnahmte die Aufkleber und andere Beweismittel. Der Mann steht im Verdacht, seit dem vergangenen Herbst für mehrere rechtsmotivierte Sachbeschädigungen verantwortlich zu sein.

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