Auf zur Fußball-EM! Viele Fans planen jetzt Reisen nach Polen und in die Ukraine – ob zu Spielen oder zur Party. Doch die Fahrt kann schnell zum bitteren Reinfall werden: Strenge Verkehrsgesetze und hohe Strafen rufen rasch die Polizei auf den Plan. Aber der ADAC weiß Rat für Reisende.
Grenzkontrollen: Polen hat zu Deutschland wieder Einreise-Kontrollen eingeführt. Alle Fans, ab 26. Juni auch Kinder, müssen bei Stichproben einen Ausweis oder Reisepass vorzeigen. In der Ukraine sind Reisepass und Kfz-Versicherung für das Land nötig.
Mautgebühren: Östlich der Oder werden auf der polnischen Autobahn A2 gleich Gebühren erhoben. Bis Warschau sind an fünf Stationen insgesamt 19 Euro zu zahlen. Auch die A1 (Danzig) ist mautpflichtig, die A4 nur für Fahrten ab Breslau bis Lemberg (Lwiw) in der Ukraine.
Tempo-Limits: In Polen darf auf Autobahnen allerhöchstens 140 km/h gefahren werden. Wer 20 km/h zu schnell ist, bezahlt ein Bußgeld ab 15 Euro. In der Ukraine sind 130 km/h erlaubt.
Promille-Grenzen: Maximal 0,2 Promille lässt die Polizei in Polen durchgehen. Die Strafen für Alkohol-Fahrten reichen von 145 bis 1200 Euro. In der Ukraine gibt es ein absolutes Alkohol-Verbot am Steuer. Bei Verstoß drohen 240 Euro Geldbuße bis hin zu Freiheitsstrafen.
Notfälle: ADAC-Notstationen sind in Polen vom Handy unter Tel. +48/61/831 98 88 erreichbar, die deutsche Botschaft unter Tel. +48/(0)22/5841 700. Die Botschaft in Kiew hat die Nummer +38/050/355 82 85. MOW

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