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Nazi-Randale in Hellersdorf: Hier greift der Hass die KURIER-Reporterin an

Ein Fotograf hielt den Moment fest: Nazi Mike T., nachdem er die KURIER-Reporterin zu Boden geworfen hatte.

Ein Fotograf hielt den Moment fest: Nazi Mike T., nachdem er die KURIER-Reporterin zu Boden geworfen hatte.

Foto:

Jesko Wrede

Hellersdorf -

Keine 24 Stunden nachdem die ersten Flüchtlinge ihre neue Unterkunft in Hellersdorf bezogen hatten, rief die rechtsradikale NPD am Dienstagabend zur Demo gegen das Flüchtlingsheim auf. 600 Gegen-Demonstranten standen schließlich 30 Nazis gegenüber. Zahlreiche Journalisten waren da. So auch eine KURIER-Reporterin, die über die Vorgänge berichten wollte. Doch Nazi Mike T. (30) riss sie brutal zu Boden, weil sie angeblich einen Stecker ziehen wollte.

Die Nazis versammelten sich an der Seite des U-Bahnhofs Hellersdorf auf dem Alice-Salomon-Platz. Hunderte Gegendemonstranten standen ihnen gegenüber. 250 Polizisten waren im Einsatz. Gegen 18.30 Uhr traf dann die KURIER-Reporterin mit ihrem Fotografen-Kollegen vor Ort ein. Die beiden bahnten sich gemeinsam den Weg durch die Menschenmassen der Gegendemonstration. An der Polizeikette angekommen, die die Nazi-Demonstranten von der Gegen-Demo abschirmte, zeigte sie ordnungsgemäß einem Beamten ihren Presseausweis, der sie schließlich passieren ließ.

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