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"Wer hier klaut stirbt": Wie ein Türschild zum Fluch für einen Einbrecher wurde

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Kiosk-Inhaber Michael Wichmann ist das Ereignis selbst ziemlich unheimlich.

Foto:

Marcus Böttcher

Berlin -

„Wer hier klaut, stirbt“ – das steht auf dem Schild über der Kiosk-Tür in Werneuchen. Eine Einbrecher-Bande, stieg trotzdem ein. Kurz darauf wird einer der Täter von einem Polizisten erschossen.

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Dieses Schild wurde wahr. Für den Besitzer des Kiosk ist das unheimlich.

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Marcus Böttcher

Der Spruch an dem kleinen Laden in Werneuchen (Barnim) soll Einbrecher abschrecken. Dass diese Drohung nun traurige Realität wurde, ist selbst dem Kiosk-Besitzer ziemlich unheimlich. Denn 20 Kilometer weiter erschoss gestern früh ein Zivilpolizist einen der Täter, die kurz zuvor bei ihm eingebrochen waren.

Zuvor waren vier der Täter in einem roten Opel Vectra nach Werneuchen gefahren, stiegen dort durch ein Seitenfenster in den Kiosk an der Freienwalder Straße ein.

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In den Kiosk in Werneuchen wurde mehrfach eingebrochen.

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Marcus Böttcher

Inhaber Michael Wichmann erzählt: „Die Diebe klauten Tabak im Wert von 8000 Euro.“ Wenige Stunden später erfährt er dann, dass einer der Täter von der Polizei erschossen wurde. „Die waren hier schon öfter drin“, glaubt der Kioskbesitzer.