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++ Berlin-Polizei-Ticker ++: Transsexueller geschlagen und beraubt

Berlin Polizeiticker
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dpa

28. September

Transsexueller im Kleinen Tiergarten geschlagen und beraubt

Ein 33-jähriger Transsexueller ist von drei Männern im Kleinen Tiergarten in Moabit beleidigt, geschlagen und dann beraubt worden. Gegen 18.15 Uhr am Dienstagabend beleidigten die drei ihr Opfer wegen seines Aussehens, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Im anschließenden Streit schlug ein 17-Jähriger dem Transsexuellen mehrfach mit der Faust ins Gesicht, rang ihn zu Boden und entriss ihm die Handtasche. Als Zeugen hinzukamen, flüchteten zwei der drei Angreifer. Der Dritte schlug noch mehrfach zu. Die Zeugen verfolgten ihn und hielten den 17-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Transsexuelle wurde verletzt. 

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Schlägerei zwischen Flüchtlingen - Großeinsatz der Polizei

In einer Asylbewerberunterkunft in Potsdam sind am Dienstag etwa 30 Menschen teils mit Knüppeln aufeinander losgegangen. Die Polizei konnte die Lage an der Unterkunft an der Seeburger Chaussee schnell beruhigen, wie eine Sprecherin sagte. An der Schlägerei seien Vertreter von zwei unterschiedlichen ethnischen Gruppen beteiligt gewesen. Ob es Verletzte gab, war zunächst nicht bekannt.  

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Fahrscheinautomat gesprengt - U-Bahnhof gesperrt

Unbekannte haben einen Fahrkartenautomaten im U-Bahnhof Siemensdamm gesprengt und das Geldfach gestohlen. Der Automat auf einem Zwischendeck des Bahnhofs in Siemensstadt wurde am frühen Mittwochmorgen vollständig zerstört, sagte eine Polizeisprecherin. Während der Spurensicherung war der U-Bahnhof gesperrt. Die Züge der U7 fuhren ohne Stopp durch.

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Räuber überfällt Tankstelle und droht mit Messer

Ein maskierter Mann hat in Berlin-Kreuzberg eine Tankstelle überfallen und einen Angestellten mit einem Messer bedroht. Wie die Polizei mitteilte, forderte er in der Nacht zu Mittwoch in der Tankstelle am Tempelhofer Ufer Geld aus der Kasse. Anschließend floh der Mann mit seiner Beute. 

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Rentner rammt Autotür - Schwer verletzt

Ein 79-jähriger Radfahrer ist gegen eine geöffnete Autotür geprallt und hat sich schwer am Kopf verletzt. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der Rentner am Dienstagnachmittag mit seinem Fahrrad in Berlin-Zehlendorf an geparkten Autos vorbei. Dabei übersah er eine 63-Jährige, die sich bei geöffneter Wagentür gerade ins Auto beugte. Der Rentner rammte die Tür und stürzte. 

27. September

Radfahrerin von Auto erfasst - schwer verletzt

Gegen 9.40 Uhr, so der derzeitige Ermittlungsstand, war ein 89-Jähriger mit seinem Mercedes in der Pichelsdorfer Straße in Fahrtrichtung Heerstraße unterwegs (Wilhelmstadt). An der Kreuzung wollte er nach links in die Heerstraße einbiegen und fuhr in den Kreuzungsbereich hinein. Er ließ noch einen entgegenkommenden Radfahrer passieren, übersah dann jedoch eine dahinterfahrende Radlerin und erfasste sie mit seinem Auto. Die 68-Jährige stürzte zu Boden und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Senior blieb unverletzt.

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Frau beleidigt Kind fremdenfeindlich

Ein neun Jahre alter Junge ist in Schöneberg von einer unbekannten Frau fremdenfeindlich beleidigt worden. Er sei am Dienstagnachmittag mit seiner Mutter in der Dominicusstraße unterwegs gewesen, als die Frau von hinten herantrat und ihm mit der Hand in den Nacken schlug, wie die Polizei mitteilte. Dann habe die Frau das Kind beleidigt. Der Junge hat die deutsche und die serbisch-montenegrinische Staatsbürgerschaft. Polizisten suchten nach der Frau - aber erfolglos. Der Staatsschutz des LKA ermittelt. 

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Laster prallen gegen Brücken in Berlin
Zwei Laster sind in Berlin gegen Bahnbrücken geprallt - und haben damit Störungen im Schienenverkehr ausgelöst. Ein Lkw blieb in Pankow unter einer Bahnbrücke in der Mühlenstraße hängen, danach gab es Verspätungen und Ausfälle bei den S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S8 und S85 sowie bei Fernzügen. Auch in Spandau geriet ein Laster gegen eine Bahnbrücke - danach waren der Regional-, Fern- und S-Bahnverkehr dort unterbrochen.  

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Polizist ertappt in Freizeit drei Fahrraddiebe

In seiner Freizeit hat ein Polizist drei Fahrraddiebe in Wittenau erwischt. Er habe in der Nacht zu Dienstag vor dem Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik beobachtet, wie die Männer zwei Fahrräder stehlen, teilte die Polizei mit. Der Polizist informierte Kollegen, mit denen er die mutmaßlichen Täter im Alter von 26, 29 und 43 Jahren anschließend festnahm. Die Fahrräder wurden beschlagnahmt und die Täter an die Kriminalpolizei übergeben. 

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Radfahrer stößt mit Straßenbahn zusammen

Beim Zusammenstoß mit einer Straßenbahn erlitt ein Radfahrer schwere Verletzungen an Kopf und Körper. Gegen 7.50 Uhr war der 20-Jährige in der Berliner Allee mit der Bahn der Linie 44 zusammengestoßen. Der Radfahrer wurde noch mehrere Meter mitgeschleift.

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Frau läuft hinter Tram auf Straße und wird von Auto angefahren

Eine Fußgängerin ist in Köpenick von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 66-Jährige am Montagabend zwischen einer haltenden Straßenbahn und dahinter stehenden Autos hindurch auf die Gegenfahrbahn gelaufen. Ein 42-jähriger Autofahrer bemerkte sie zu spät und erfasste die Frau mit seinem Wagen. 

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Mann greift Flüchtlingshelfer mit Schlagstock an

Vor einer Flüchtlingsunterkunft hat ein Unbekannter einen 31-Jährigen Flüchtlingshelfer fremdenfeindlich beleidigt und mit einem Schlagstock angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, wehrte der 31-Jährige die Schläge am Montagabend mit einem Fahrrad ab, das er wie einen Schild vor den Körper hielt. Der Mann, der als ehrenamtlicher Helfer in der Unterkunft in Berlin-Blankenburg arbeitet, blieb unverletzt. Der Angreifer flüchtete unerkannt. 

26, September

Betrunkener Mann schießt auf Passanten

Ein betrunkener Mann hat in Hennigsdorf (Oberhavel) mit Luftdruckwaffen auf Passanten an einer Bushaltestelle gezielt. Die Fußgänger gingen im Wartehäuschen in Deckung, weil der 67-Jährige aus seiner Wohnung heraus mit Langwaffe und Revolver schoss. Bei der Festnahme stellten die Beamten fest, dass er 2,44 Promille intus hatte. Er gab an, auf eine Ratte in einem Strauch gezielt zu haben. Nach einer Nacht in der Ausnüchterungszelle kam er frei – Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

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Schwerverletzer nach Kartenspiel

Ein Streit während einer Kartenrunde in Rathenow (Havelland) hat zu einem Schwerverletzten geführt. Zwei weitere 28 und 36 Jahre alte Männer kamen mit leichteren Blessuren davon. Per Notruf wurden am Sonntagabend Rettungskräfte alarmiert. Weil ihnen die Umstände merkwürdig vorkamen, verständigten sie die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen lief eine Kartenrunde unter Vietnamesen aus dem Ruder. „In der Folge kam es zu Streitigkeiten zwischen den Gästen, welche in einer körperlichen Auseinandersetzung mündeten“, teilte ein Polizeisprecher mit. Eine Mordkommission ermittelt.

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Brand in Einfamilienhaus - ein Schwerverletzter 

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Zepernick ist ein Mensch schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Brand in der Nacht zu Montag im Wohnzimmer des Hauses in der Wernigeroder Straße ausgebrochen. Der 62 Jahre alten Eigentümer erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Seine ebenfalls in dem Haus wohnende 86-jährige Mutter blieb unverletzt. Ausgelöst wurde das Feuer vermutlich durch eine Zigarette. Das Haus war zunächst nicht mehr bewohnbar.  

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Messerattacke auf 16-Jährigen - Tatverdächtiger vernommen

Nach einem Messerangriff auf einen 16-Jährigen ist der Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen gegen ihn liefen weiter, teilte die Polizei mit. Der 17-Jährige war am Sonntag von der Mordkommission unter Leitung der Staatsanwaltschaft Neuruppin vernommen worden. Dabei räumte der Beschuldigte die Attacke ein. Am Samstagabend soll er dem 16-jährigen Opfer in Velten (Oberhavel) mit einem Messer in den Oberkörper gestochen und ihn schwer verletzt haben. Danach flüchtete er vom Tatort, wurde aber wenig später festgenommen. Der Attacke war ein Streit der beiden Jugendlichen vorausgegangen. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin prüft nun, ob bei der Tat eine Tötungsabsicht vorlag.

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Drei Schwerverletzte bei Unfall in Schöneberg

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Schöneberg sind am frühen Montagmorgen drei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Polizei erklärte, war ein Auto auf der Potsdamer Straße ins Schleudern gekommen. Der Wagen geriet auf die Gegenspur und fuhr dort frontal in einen Lastwagen. In dem Auto befanden sich drei Personen. Der Fahrer und ein Mann auf dem Rücksitz wurden eingeklemmt. Die Feuerwehr musste beide aus dem Fahrzeug befreien. Sie kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Beifahrer blieb unverletzt. Der Fahrer des Lasters wurde indes ebenfalls schwer verletzt. Die Potsdamer Straße blieb zunächst zwischen Goeben- und Grunewaldstraße gesperrt. Im Berufsverkehr sei mit Behinderungen zu rechnen, so die Polizei.

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Fahrkartenautomat gesprengt und Geldfach gestohlen

Unbekannte haben in Berlin einen Fahrkartenautomaten gesprengt und das Geldfach gestohlen. Die Täter schlugen in der Nacht zu Montag am U-Bahnhof Lindauer Allee in Reinickendorf zu, wie die Polizei mitteilte. Wie viel Geld sie erbeuteten, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

25. September

Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß mit einem Taxi wurde heute Mittag ein Radfahrer in Mitte schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 35-jähriger Taxifahrer gegen 12 Uhr auf der Wilhelmstraße, von der Kochstraße kommend, in Richtung Leipziger Straße unterwegs und musste aufgrund einer Sperrung kurz vor der Leipziger Straße wenden. Dabei stieß er mit dem zuvor hinter ihm fahrenden 62 Jahre alten Radfahrer zusammen, der in diesem Moment die Fahrbahn der Wilhelmstraße nach links überqueren wollte. Der 62-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Taxifahrer blieb unverletzt.

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16-Jähriger durch Messerattacke schwer verletzt

Ein 16-Jähriger ist bei einem Messerangriff in Velten (Oberhavel) schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen am späten Samstagabend mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten nahmen einen 17 Jahre alten Tatverdächtigen fest, der kurz zuvor vom Tatort an einer Straße geflohen sein soll. Einer Polizeisprecherin zufolge ging der Messerattacke ein Streit voraus. Wobei es dabei ging, sei aber noch unklar. Eine Mordkommission unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittele jetzt zu dem Fall, hieß es. Die Polizei machte keine Angaben dazu, ob der Tatverdächtige bereits vernommen wurde. Unbekannt ist auch, ob sich die beiden Jugendlichen vor dem Streit kannten. Sie leben beide im Landkreis Oberhavel, wie die Sprecherin sagte.

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Motorradfahrer bei Auffahrunfall auf Autobahn schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall auf der Autobahn 115 bei Berlin schwer verletzt worden. Der 56-Jährige fuhr am Samstag aus Richtung Dreieck Nuthetal (Potsdam-Mittelmark) kommend kurz vor der Landesgrenze Berlin auf ein Auto auf, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei der Kollision stürzte der Mann. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Berliner Krankenhaus. 

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Bewaffnete Rocker gehen aufeinander los

In einer Bar in Gesundbrunnen sind am Samstagabend etwa 30 teilweise bewaffnete Männer aufeinander losgegangen. Wie die Polizei mitteilte, waren einige der Männer Mitglieder von Rockergruppen. Sie sollen mit Messern und Schlagwaffen bewaffnet gewesen sein. Als die Polizei eintraf, standen sich mehrere kleine Gruppen lautstark streitend und drohend gegenüber. Die Beamten überprüften elf Personen und stellten dabei mehrere Hieb- und Stichwaffen sicher. Verletzt wurde bei dem Streit offenbar niemand, auch wollte keiner der Anwesenden Anzeige erstatten. Nach Abschluss der Überprüfungen schloss die Polizei die Bar. 

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Radfahrer ohne Licht bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Friedrichshain ist ein Fahrradfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, erfasste ein Taxi den 27-Jährigen auf der Straße der Pariser Kommune. Der Taxifahrer hatte links abbiegen wollen und den entgegenkommenden Fahrradfahrer offenkundig übersehen. Der Radfahrer soll ohne Licht gefahren sein. Er zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Taxifahrer blieb unverletzt.
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Mann in U-Bahnhof Schloßstraße mit Messer schwer verletzt

Ein 55-Jähriger ist im U-Bahnhof Schloßstraße in Berlin-Steglitz von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Fahrgäste der Linie U9 alarmierten in der Nacht zum Samstag den Notruf, nachdem das Opfer mit schweren Stichverletzungen in die Bahn eingestiegen war. Am Bahnhof Berliner Straße wurde der der Mann von Rettungskräften erwartet, ins Krankenhaus gebracht und notoperiert, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er war danach zunächst nicht ansprechbar. Der Täter floh nach Angaben der Polizei zu Fuß vom U-Bahnhof Schloßstraße. Der Hintergrund der Tat war noch nicht geklärt.

24. September

Drogendepot entdeckt

Heute Nacht wurde in einer Wohnung in Gesundbrunnen ein Drogendepot entdeckt. Gegen 0.20 Uhr wurden Polizisten wegen einer Ruhestörung und wegen einer Streitigkeit in ein Mietshaus in die Drontheimer Straße gerufen. Die Beamten vernahmen in der entsprechenden Wohnung starken Cannabisgeruch und entdeckten mehrere durchsichtige Plastikbeutel mit Cannabis (10 Kilogramm), Geld in einer Höhe von über 20.000.- Euro, diverse Waffen und Utensilien zum Drogenhandel.  Auch beim Untermieter (26) wurden Drogen gefunden. Jetzt wird gegen beide Tatverdächtige wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

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S-Bahn-Dieb auf frischer Tat ertappt

Zivilfahnder haben einen 19-Jährigen gestellt, der in der S-Bahn einen schlafenden Fahrgast ausgeraubt hat. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Beamten den Mann am frühen Samstagmorgen beobachtet, wie er prüfenden Blickes eine S-Bahn am Bahnhof Jungfernheide entlanglief. Er setzte sich schließlich neben einen schlafenden 18-Jährigen und zog ihm die Brieftasche aus der Hosentasche. Am Bahnhof Westkreuz stellten die Fahnder den Verdächtigen und gaben dem Opfer seine Brieftasche samt 25 Euro Inhalt wieder zurück. Außerdem stellten sie bei dem mutmaßlichen Dieb ein möglicherweise ebenfalls gestohlenes Handy und Drogen sicher. Der Verdächtige ist bereits polizeilich bekannt, festgenommen wurde er jedoch nicht. 

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18-Jähriger bei illegalem Autorennen schwer verletzt

Ein Autorennen in Mitte endete in der Nacht zum Sonnabend mit einem schweren Unfall. Laut Polizei verlor ein 19-Jähriger in der Stralauer Straße die Kontrolle über sein Auto und schleuderte gegen einen Laternenpfahl. Sein 18 Jahre alter Beifahrer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer blieb unverletzt. Einem Zeugen zufolge hatte sich der 19-Jährige an einer roten Ampel auf der Holzmarktstraße mit einem anderen Autofahrer, der neben ihm an der Ampel wartete, unterhalten. Als die Ampel auf Grün sprang sollen beide losgerast sein. Die Polizei konnte den zweiten Fahrer wenig später fassen - es handelt sich offenbar um einen Verwandten des 19-Jährigen. 

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Homophober Übergriff in Mitte

Opfer eines homophoben Übergriffs wurden zwei junge Männer in der vergangenen Nacht in Mitte. Die Attackierten im Alter von 23 und 25 Jahren waren gegen 2.00 Uhr in der Heinrich-Heine-Straße unterwegs. An der Kreuzung Heinrich-Heine-Straße/Annenstraße begegneten sie drei jungen Männern. Diesen wichen sie auf die gegenüberliegende Straßenseite aus, um einem möglichen Konflikt aus dem Wege zu gehen. Aus der Personengruppe löste sich daraufhin ein Mann, folgte den beiden und schlug zuerst den Jüngeren. Anschließend attackierte der Schläger den Älteren mit Schlägen ins Gesicht. Als eine Passantin den Opfern zu Hilfe eilte, flüchtete der Täter unerkannt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert. Sie konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. 

23. September

Mädchen (11) geht bei Rot – schwer verletzt

Ein elfjähriges Mädchen wollte heute Nachmittag die Kreuzung Riesaer Str./Nossener Str. überqueren. Dabei stand die Ampel auf Rot. Ob sie dies übersah oder ignorierte, ist nicht klar. Die Folgen des Fehlers sind dramatisch. Der Fahrer eines grauen Mitsubishi konnte nicht mehr bremsen, erfasste die Schülerin. Sie knallte mit dem Kopf auf die Motorhaube, musste schwer verletzt ins UKB nach Marzahn gebracht werden.

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Abgas-Skandal: Auto muss nicht ersetzt werden
Im Abgas-Skandal muss die VW-Tochter Skoda einem Kunden den Wagen nicht ersetzen. Das Landgericht wies die Klage zurück. Bastian B. (38, aus Zossen) hatte seinen Skoda Superb seit 6 Jahren ohne Beanstandung gefahren. Das Gericht bezweifelte, dass der erhöhte Schadstoffausstoß ein Sachmangel sei. Konkret sah es der Senat als fraglich an, ob der Schadstoffausstoß Teil der sogenannten Beschaffenheitsvereinbarung im Kaufvertrag sei.

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Kleintransporter rammt Straßenbahn

Beim Zusammenstoß eines Berliner Kleintransporters mit einer Straßenbahn in Potsdam sind heute Nachmittag vier Menschen leicht verletzt worden. Laut Polizei hatte der 51 Jahre alte Fahrer des Lastwagens ein Linksabbieger-Signal an einer Ampel falsch gedeutet und war geradeaus auf die Tramm gefahren. Dabei erlitten er und sein Mitfahrer sowie der Straßenbahnfahrer und ein Kollege leichte Verletzungen. Alle vier wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die 25 Fahrgäste in der Straßenbahn blieben unverletzt. Durch den Unfall wurde der Schienenverkehr auf der Linie 91 erheblich beeinträchtigt.

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Fuß in S-Bahn eingeklemmt

Ein 15-Jähriger ist mit seinem Fuß in der S-Bahn-Tür eingeklemmt worden. Eine Haltestelle später, am Bahnhof Hermannstraße , konnte er sich befreien. Der Junge kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, der Zug wurde sichergestellt.

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Ermittlungen gegen Polizeibeamten eingeleitet

Unmittelbar nach einem Einsatz gestern Nachmittag am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke in Tempelhof erstatteten zwei Polizisten Strafanzeige gegen einen eingesetzten Beamten. Ihren Angaben zufolge soll ein Polizeikommissar während des Einsatzes gegen 13 Uhr in unverhältnismäßiger Art und Weise mit körperlicher Gewalt gegen einen Mann vorgegangen sein, der kurz zuvor aus dem Bahnhofsbereich verwiesen wurde. Ein Kommissariat für Polizeidelikte beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen einer Körperverletzung im Amt übernommen.

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Geldautomat in Spremberg gesprengt

Unbekannte Täter haben in Spremberg (Spree-Neiße) einen Geldautomaten gesprengt. Zeugen hatten die Detonation am Freitagmorgen der Polizei gemeldet. Ob die Täter an die Geldkassette gelangten, sei unklar. Es sei jedoch durch die Explosion erheblicher Sachschaden entstanden. Die Suche mit einem Spürhund blieb den Angaben zufolge erfolglos. Wenig später sollen Täter versucht haben, unweit von der Explosionsstelle einen anderen Geldautomaten zu knacken. An Bargeld kamen sie hier nicht heran. Ob es sich in beiden Fällen um die gleichen Täter handelte, wird geprüft.  

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Überfall im Park

Achtung! In Marzahn legen sich bewaffnete Räuber abends auf die Lauer. Jetzt erwischte es ein Pärchen beim Spaziergang.

Die beiden unbekannten Täter schlugen in einem Park in Fichtelbergstraße zu. Um 23.05 Uhr stürmte das Räuber-Duo auf einen 37-jährigen Mann und seine 26-jährige Freundin zu, dann zückten sie eine Pistole und ein Reizstoffsprühgerät, womit sie ihre Opfer bedrohten. Ein Polizeisprecher: „Die Kriminellen erzwangen die Herausgabe der Wertsachen und schlugen dem 37-Jährigen mehrfach gegen den Kopf. Der Mann schrie laut um Hilfe, woraufhin Passanten auf den Überfall aufmerksam wurden.“ Daraufhin wurden die Täter noch brutaler, schlugen den wehrlosen Mann mit dem Griff der Waffe auf den Kopf und entrissen ihm seine Umhängetasche, in der sich Geld und der Personalausweis befanden. 

Die beiden Räuber flüchteten anschließend mit der Beute. Der Überfallene musste in einem Krankenhaus behandelt werden. 

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Streunende Wildschweinrotte verursacht Unfall

Die vierbeinigen Racker waren am Donnerstagabend auf der Heiligenseestraße in Tegel einem jungen Mann vor das Auto gelaufen. Ein Polizeisprecher: „Hierbei stieß eines der Tiere gegen die hintere Fahrzeugseite des Ford. Der Mann wich nach links aus und geriet mit seinem Fahrzeug gegen einen in gleicher Richtung fahrenden Chrysler einer 42-jährigen Frau.“ Durch die Wucht des Aufpralls geriet die Frau in den Gegenverkehr. Die Autofahrerin kam dadurch mit ihrem Pkw auf die Gegenfahrbahn ab und stieß dort mit einem entgegenkommenden Opel zusammen. Dessen 40-jähriger Fahrer wurde leicht verletzt. Die 42-jährige Frau und ihre im Auto sitzende 13-jährige Tochter mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Aufgrund der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Heiligenseestraße zwischen der Karolinenstraße und Konradshöher Straße für rund fünf Stunden gesperrt.

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Sechs Taschendiebe in Bus in Friedenau festgenommen

In einem Bus in Friedenau sind am Donnerstag sechs Taschendiebe auf frischer Tat ertappt worden. Die 24 bis 63 Jahre alten Männer hatten einem 72-Jährigen gerade die Geldbörse gestohlen, als Ermittler des Landeskriminalamts zugriffen. Die Ermittler hatten die Diebe schon länger im Visier. Die Verdächtigen wurden festgenommen und sollten vor einen Haftrichter kommen. 

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Kind läuft gegen geparkten Pkw und verletzt sich schwer

Schwere Verletzungen erlitt ein Kind gestern Abend in Neukölln, nachdem es beim Überqueren der Fahrbahn gegen einen geparkten Pkw gelaufen und gestürzt war. Der sechsjährige Junge überquerte gemeinsam mit seiner achtjährigen Schwester gegen 18.30 Uhr die Fahrbahn der Pannierstraße und lief im weiteren Verlauf gegen den geparkten Mercedes. Bei dem anschließenden Sturz zog er sich eine schwere Kopfverletzung zu. Ein vorbeifahrender Autofahrer hielt an und alarmierte die Berliner Feuerwehr, die das Kind zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachte. 

22. September

Auto erfasst Fußgänger (69) - schwer verletzt

Ein 69 Jahre alter Fußgänger ist in Kreuzberg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann sei am Donnerstagmorgen zwischen zwei parkenden Wagen auf die Straße getreten und von dem Auto angefahren worden, so die Polizei. Der Fußgänger erlitt Kopfverletzungen, der Autofahrer blieb unverletzt.

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27-Jährige überschlägt sich mit Auto - schwer verletzt

Eine 27 Jahre alte Autofahrerin hat sich auf einer Landstraße bei Fichtwald (Elbe-Elster) mit ihrem Wagen überschlagen - und ist schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben kam die junge Frau am Donnerstagmorgen aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, prallte gegen ein Verkehrsschild und überschlug sich. Rettungskräfte brachten die 27-Jährige in ein Klinikum. Der Sachschaden wird mit 5000 Euro von der Polizei angegeben.

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Motorradfahrer bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall heute früh in Marzahn. Ein 59-jähriger Fahrer eines Opel fuhr bisherigen Erkenntnissen zufolge kurz nach 7 Uhr aus einem Wohngebiet in die Wuhletalstraße ein und erfasste hierbei den 34-jährigen Motorradfahrer. Dieser war zu diesem Zeitpunkt in der Wuhletalstraße aus Richtung Märkische Allee kommend unterwegs. Durch die Wucht des Aufpralls verlor der Kradfahrer seinen Helm und schleuderte über die Fahrbahn. Mit lebensgefährlichen Kopf- und Gesichtsverletzungen und kam er in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige Opel-Fahrer blieb unverletzt.

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Fünf Tonnen Wasserpfeifentabak geschmuggelt

Fünf Tonnen Wasserpfeifentabak waren hinter Konservendosen versteckt - jetzt hat das Hauptzollamt Berlin die Tarnware vernichtet. Insgesamt handelte es sich um 4000 Dosen Tomatenmark und 7200 Dosen Kokosmilch, bei denen das Haltbarkeitsdatum schon deutlich überschritten war, wie das Amt am Donnerstag mitteilte. Der Schmuggel war 2011 bei einer Zollkontrolle aufgeflogen. Jetzt habe der Stand des Strafverfahrens es zugelassen, die Dosen zu vernichten, hieß es.
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Zwei Radfahrer bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

Zwei Radfahrer sind bei Unfällen in Berlin schwer verletzt worden. Eine 53-Jährige fuhr am Mittwoch in Wedding vom Gehweg zwischen zwei parkenden Fahrzeugen hindurch auf die Fahrbahn und wurde dabei von einem Motorrad erfasst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie zog sich schwere Kopfverletzungen zu, der 28-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt.

In Berlin-Staaken stürzte in der Nacht auf Donnerstag ein weiterer Radfahrer schwer. Der 29-Jährige war laut Polizei ohne Fahrradlicht um eine Ecke gebogen und fuhr gegen eine Brückenverankerung. Die Berliner Feuerwehr brachte ihn in ein Krankenhaus.

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Geflohener Sträfling weiter auf freiem Fuß - Keine neuen Hinweise

Der 33-jährige Häftling, der in Moabit aus dem Kriminalgericht entkommen war, ist weiter auf der Flucht. „Es gibt derzeit keine neuen Hinweise“, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Der Mann war am Dienstag zusammen mit einem 39 Jahre alten Sträfling aus einer Zelle entwichen. Der 39-Jährige wurde noch am Dienstagabend wieder gefasst. Er war wegen Körperverletzung und Drogendelikten verurteilt worden, der noch flüchtige 33-Jährige wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Von ihm gehe keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung aus, sagte ein Polizeisprecher. 

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Räuber überfallen Spätkauf in Spandau - Angestellter verletzt

Zwei bewaffnete Räuber haben einen Spätkauf in Spandau überfallen. Das maskierte Duo tauchte in der Nacht zum Donnerstag in dem Laden auf und bedrohte einen Angestellten mit einer Schusswaffe. Die Männer schlugen dem 29-Jährigen ins Gesicht, rafften Zigaretten zusammen und raubten das Geld aus der Kasse. Anschließend rannten sie auf die Wilhelmstraße und verschwanden mit ihrer Beute in der Dunkelheit. Die Polizei suchte vergeblich nach ihnen. Der Angestellte wurde leicht verletzt. 

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Motorrad rammt Radlerin - zwei Verletzte

Ein 28-jähriger Motorradfahrer und eine Radlerin sind bei einem Unfall im Wedding verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 53-Jährige am Mittwoch zwischen parkenden Autos auf die Straße gefahren. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr bremsen und fuhr die Frau mit seiner Maschine an. Die Radfahrerin wurde schwer verletzt, der 28-Jährige kam mit leichten Blessuren davon. 

21. September

Kind mit Hand in Packstation eingeklemmt

Ein sechsjähriger Junge hat sich mit seiner Hand in einer Packstation eingeklemmt - und musste von Polizei und Feuerwehr befreit werden. „Das Kind hat sich nicht groß verletzt. Der Schreck war wohl schlimmer als alles andere“, sagte eine Polizeisprecherin. Der Junge hatte am Mittwoch in der Nähe der Schwimmhalle Holzmarktstraße an der Packstation gespielt und blieb mit der Hand im Quittungsausgabeschacht stecken. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert und konnten schnell helfen.

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Bankautomat gesprengt

Im denkmalgeschützen Bahnhof Mexikoplatz ist erneut ein Geldautomat gesprengt worden. Die Täter entkamen mit Bargeld. Vom Automaten blieben nur Trümmer übrig. Er war erst im Juli in die Luft gejagt worden.

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"Planenschlitzer" schlagen erneut auf A2-Rastplätzen zu

Erneut haben unbekannte „Planenschlitzer“ auf Rastplätzen entlang des Brandenburger A2-Abschnitts (Berlin-Magdeburg) zugeschlagen und LKW-Ladungen gestohlen. Die Täter trennten in der Nacht zu Mittwoch die Plane eines geparkten Lasters auf und stahlen sechs Paletten Kaffee, ohne dass der schlafende Fahrer etwas von der Aktion mitbekam. An anderer Stelle erbeuteten Langfinger auf diese Art und Weise LED-Beleuchtungen, Metallteile und Kerzen. Seit einiger Zeit kommt es entlang der A2 immer wieder zu solchen Übergriffen. Zuletzt hat die Polizei im Februar eine ähnlich arbeitende Bande gefasst. Im Frühjahr und Sommer seien die Fallzahlen zurückgegangen, hieß es, womöglich wegen der längeren Helligkeit. Die Polizei warnt Lasterfahrer davor, mit ihren Trucks an unbeleuchteten Raststätten

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Autofahrer mit Messer angegriffen und verletzt

in 36 Jahre alter Autofahrer ist in Potsdam von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Laut Polizei hatte der Mann am Dienstag in seinen abgestellten Wagen einsteigen wollen, als der Unbekannte mit dem Messer auf ihn zukam und die Herausgabe von Bargeld verlangte. Der 36-Jährige wehrte sich, bis der Täter die Flucht ergriff. Dabei zog er sich Schnittverletzungen zu. Die Polizei sucht jetzt nach einem etwa 35 Jahre alten Mann mit gegelten Haaren.

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Räumung ausgesetzt

Die für diesen Donnerstag geplante Zwangsräumung des Szeneladens „M99“ (Manteuffelstraße) ist ausgesetzt. Ein ärztliche Gutachten muss erst klären, ob der Besitzer des „Gemischtwarenladens für Revolutionsbedarf“ im Fall einer Räumung suizidgefährdet ist, entschied des Landgericht.

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83-jährige Radlerin von Laster überrollt

Eine 83 Jahre alte Radfahrerin ist in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) von einem Laster überrollt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte ein 39-jähriger Lkw-Fahrer die Frau am Dienstag beim Abbiegen übersehen. Sie kam zunächst in Eisenhüttenstadt ins Krankenhaus, wurde wegen ihrer schweren Verletzungen aber später per Rettungshubschrauber in eine Berliner Spezialklinik verlegt. Der 39 Jahre alte Lastwagenfahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in eine Klinik gebracht.

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Deutsch-polnische Streife fasst Schleuser

Eine deutsch-polnische Streife hat auf der Stadtbrücke in Frankfurt (Oder) einen mutmaßlichen Schleuser gefasst. Bei einer spontanen Kontrolle am frühen Mittwochmorgen wurde im Wagen des 45-Jährigen eine vierköpfige Familie aus Russland entdeckt, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Die Beamten fanden bei der Familie nur polnische Asylbescheinigungen, daher kamen sie in Gewahrsam. Der 45-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn wird jetzt wegen der illegalen Einschleusungsaktion ermittelt.

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Mopedfahrer nach Unfall in Weißensee in Klinik

Ein 19-jähriger Mopedfahrer ist am Dienstagabend bei einem Unfall in Berlin-Weißensee schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte den Mann in der Roelckestraße übersehen und mit ihrem Wagen gerammt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 19-Jährige stürzte und kam mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus. 

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Räuber-Trio überfällt Supermarkt in Charlottenburg

Drei bewaffnete Räuber haben in der Nacht zum Mittwoch einen Supermarkt in Berlin-Charlottenburg überfallen. „Die Täter stürmten in den Laden und bedrohten die Angestellten mit einem Messer und einer Pistole“, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend rannten sie mit ihrer Beute auf die Otto-Suhr-Allee und tauchten in der Dunkelheit unter. Die vier Angestellten blieben unverletzt. 

20. September

Gefangene entkommen bei Aufenthalt am Gericht

Zwei Gefangene sind bei einem Aufenthalt am Kriminalgericht in Moabit aus einer sogenannten Vorführzelle geflohen. Die beiden 33 und 39 Jahre alten Männer hatten unabhängig voneinander bei Strafvollstreckungskammern Termine wegen einer möglichen vorzeitigen Entlassung und sind unter noch ungeklärten Umständen kurz nach 13.00 Uhr aus dem abschließbaren Raum entkommen. Einer der Häftlinge war zu dem Zeitpunkt bereits angehört worden, dem anderen hätte dies noch bevorgestanden. Der 39-Jährige war wegen Körperverletzung verurteilt, der 33-Jährige sitzt wegen gewerbsmäßigen Diebstahls ein. Laut Gerichtssprecherin Lisa Jani wird nicht ausgeschlossen, dass sich die Männer noch im Gerichtsgebäude aufhalten.  

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Frau von Fahrzeug angefahren und tödlich verletzt
Eine Frau ist in Brandenburg/Havel von einem Fahrzeug angefahren und getötet worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte die 70-Jährige am Montagabend versucht, eine Straße zu überqueren, als das Auto sie erfasste. Der 41-jährige Fahrer habe noch versucht zu bremsen, den Zusammenstoß aber nicht verhindern können.Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 70-Jährige mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Obwohl Ersthelfer sich sofort um sie kümmerten, erlag sie an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die Polizei hat zur Aufklärung einen Unfallsachverständigen zurate gezogen. Den Sachschaden bezifferte sie auf rund 3000 Euro.

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Autofahrer durchbricht Polizeisperre
Ein Autofahrer hat bei Hohenwutzen (Märkisch-Oderland) eine Polizeisperre durchbrochen und einen Wagen von Zivilfahndern beschädigt. Nach Angaben eines Sprechers wurden Beamte von Bundes- und Landespolizei am Dienstagmorgen in unmittelbarer Grenznähe auf den Fahrer eines Geländewagens aufmerksam und wollten ihn stoppen. Die Fahnder versperrten dem Mann mit ihren Wagen die Straße. Anstatt anzuhalten, hielt er auf die Beamten zu und durchfuhr die Sperre. Ob der Geländewagen gestohlen war oder der Fahrer polizeilich gesucht wurde, kann die Polizei bislang nicht sagen.

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Junge läuft in Gesundbrunnen vor Auto - Bein gebrochen
Ein zehnjähriger Junge ist in Berlin-Gesundbrunnen von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Das Kind war am frühen Montagabend auf die Straße gelaufen, ohne auf den Verkehr zu achten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein 19-Jähriger konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr den Jungen mit seinem Wagen an. Der Zehnjährige kam mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus.

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Hund mit Spürnase stöbert Diebesbeute auf

Ein neugieriger Hund hat in Berlin-Hakenfelde ein mutmaßliches Diebesduo zur Strecke gebracht. Der Vierbeiner hatte am Montag unter einem Gebüsch eine Tasche aufgespürt, wie die Polizei weiter mitteilte. Sein Herrchen öffnete die Tasche und fand darin sechs Navigationsgeräte, eine Pulsmessuhr und ein Paar Handschuhe. Alarmierte Zivilpolizisten packten alles wieder unters Gebüsch und legten sich auf die Lauer. Später erschien ein verdächtiges Pärchen: Während sie Schmiere stand, schnappte er sich die Tasche, dann liefen beide davon. Der 28-jährige Mann und die 26 Jahre alte Frau wurden kurz darauf festgenommen. „Für den Hund mit der guten Spürnase gab es bestimmt noch eine leckere Belohnung“, sagte ein Polizeisprecherin.

19. September

Knast-Gefängnis: Täter bissen Mitpatienten

Zwei Männer, die vier Mitpatienten im Knastkrankenhaus in Reinickendorf misshandelt haben sollen, schwiegen gestern vor dem Landgericht. Ihnen werden 57 Übergriffe über mehrere Wochen hinweg zur Last gelegt. Sie sollten Mitinsassen geschlagen, gebissen und sexuell genötigt haben. Die Übergriffe gingen über sechs Wochen. Fortsetzung  am  6. Oktober.

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Feuer in Dachgeschosswohnung in Neukölln

Erst 2 Staffeln, nun 4 Staffeln wurden zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung auf dem Hinterhof der Juliusstr. 26 nahe U-Bahnhof Grenzallee alarmiert. Die Ursache ist bislang noch unklar. Alle Mieter retteten sich selbständig.

Juliusstraße 26

Feuerwehrmänner auf dem Dach des Hauses.

Foto:

Morris Pudwell

Gasleck in Mahlsdorf - Verdacht der Manipulation

Nach dem Austritt von Flüssiggas aus einem Gebäude in Berlin-Mahlsdorf ermittelt die Polizei. Es bestehe der Verdacht, dass jemand die Anlage manipuliert haben könnte, sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Am Vormittag hatten Zeugen den Gasgeruch bemerkt. Die Feuerwehr drehte den Hahn des Tanks im Nachbargebäude eines Supermarktes ab. Zwischenzeitlich musste das Geschäft evakuiert werden. Aus Sicherheitsgründen gab es auch eine Straßensperrung. Verletzt wurde niemand.

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Hund beißt Frau ins Gesicht - Halterin flüchtet
Beim Gassigehen mit ihrem Hund ist eine Frau in Herzberg (Elbe-Elster) von einem fremden Boxermischling angegriffen und verletzt worden. Der Hund biss sie in Hände und Gesicht, als sie ihren noch sehr jungen Schäferhund auf den Arm nahm, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. Nach dem Angriff flüchtete die Besitzerin des Boxermischlings zunächst, konnte den Angaben zufolge später aber identifiziert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen sie wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag.

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Vermummte werfen Steine und Farbbeutel in Rigaer Straße

Unbekannte haben in Friedrichshain zwei im Bau befindliche Häuser mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. Wie die Polizei mitteilte, flüchteten in der Nacht zum Montag zwischen zehn und 15 Vermummte vom Tatort in der Rigaer Straße. Die Polizei suchte zunächst vergeblich nach den Tätern. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. 

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Eine Tote und 111 Verletzte bei Unfällen am Wochenende

Bei Verkehrsunfällen auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 111 Menschen verletzt worden. Eine Mopedfahrerin starb, als sie am Sonntag nahe Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) von einem Auto angefahren wurde, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Insgesamt zählte die Leitstelle von Freitag bis Sonntag 524 Verkehrsunfälle. 

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Mann bei Streit am U-Bahnhof Wittenau lebensgefährlich verletzt

Ein Mann ist in Reinickendorf am U-Bahnhof Wittenau niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden. Der 37-Jährige kam am Sonntagabend mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus, wo er operiert wurde, wie die Polizei mitteilte. Er schwebe nicht mehr in Lebensgefahr. Dem Angriff sei wohl ein heftiger Streit vorausgegangen, an dem mehrere Verdächtige beteiligt gewesen seien, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Täter konnte flüchten. 

18. September 

David-Bowie-Gedenktafel zerstört

Unbekannte haben die Gedenktafel für den britischen Sänger David Bowie in Schöneberg zerstört. Die Tafel aus weißem Porzellan war Ende August an der Hauswand in der Hauptstraße 155 angebracht worden. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. Bisher gebe es jedoch keine Hinweise auf gewalttätige Einwirkungen. Zuvor berichteten mehrere Medien über die Zerstörung. Die Gedenktafel enthielt die Lebensdaten von Bowie (1947-2016) und einen Hinweis auf seine drei Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“, die der Brite in Berlin entworfen und zum Teil in den Hansa-Studios nahe der damaligen Mauer aufgenommen

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Auseinandersetzung am Alex

Mehrere junge Männer sind gestern Abend am Alexanderplatz aneinander geraten. Ein 29-Jähriger hatte gegen 22 Uhr zunächst einem Unbekannten nach einem Streit einen Kopfstoß verpasst. Das wiederum gefiel einem 27-Jährigen nicht, der ihm eine Bierflasche auf den Kopf schlug. Drei Begleiter des 27-jährigen Mannes fügten dem 29-Jährigen darüber hinaus Schnittverletzungen an der Schulter und den Armen zu. Die vier Tatverdächtigen wurden von alarmierten Polizisten festgenommen. Der 29-Jährige kam in eine Klinik.

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Raub im Supermarkt

Unbekannte haben gestern Abend einen Supermarkt in Spandau überfallen. Die zwei Maskierten waren kurz vor Feierabend gegen 22 Uhr an die Kasse des Geschäftes in der Rauchstraße getreten, hatten die Angestellte mit Pfefferspray eingenebelt und waren anschließend mit der Geldkassette aus der Ladenkasse in einen angrenzenden Park geflüchtet. Die Frau wurde ambulant behandelt.

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Radfahrerin bei Verkehrsunfall ums Leben gekommen

Eine Radfahrerin erlag ihren schweren Verletzungen nach einem Verkehrsunfall in Charlottenburg gestern noch am Unfallort. Nach den bisherigen Ermittlungen des Verkehrsdienstes der Polizeidirektion 3 soll die 40-Jährige gegen 18.40 Uhr die Straße des 17. Juni von der Bachstraße kommend in Richtung Tiergarten bei roter Ampel überquert haben. Ein 24-jähriger Autofahrer war auf der Straße des 17. Juni in Fahrtrichtung Großer Stern unterwegs und soll bei Grün in den Einmündungsbereich eingefahren sein und dabei die von links kommende Radfahrerin erfasst haben. Der 24-jährige Mini-Fahrer und seine 24-jährige Beifahrerin kamen mit einem Schock in ein Krankenhaus. Die Straße im Unfallbereich war bis 23.40 Uhr gesperrt.

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Fußgänger schwer verletzt

Möglicherweise war erheblicher Alkoholkonsum ursächlich für einen Verkehrsunfall, bei dem letzte Nacht in Kreuzberg ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Der 51-Jährige soll kurz nach Mitternacht von der Mittelinsel der Gneisenaustraße kommend auf die Fahrbahn getreten sein, wo ihn ein 19-Jähhriger mit seinem Auto erfasste. Der 51-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Dort stellte man einen erheblichen Blutalkoholwert bei ihm fest. Die Gneisenaustraße war bis 3.15 Uhr gesperrt, wovon auch die BVG-Buslinie 140 betroffen war.

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Rotlicht missachtet

Bei einem Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht in Mitte wurde ein Radfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 37-jähriger Taxifahrer gegen 2.30 Uhr die Grunerstraße in Richtung Otto-Braun-Straße, als plötzlich der 30-jährige Radfahrer an der Kreuzung Grunerstraße/Alexanderstraße bei Rot nach links in die Alexanderstraße in Fahrtrichtung Brückenstraße abbog und mit dem Taxi zusammenstieß. Der Radfahrer blieb bewusstlos auf der Fahrbahn liegen. Alarmierte Rettungskräfte beachten den schwer Verletzten in ein Krankenhaus, wo er intensivmedizinisch versorgt wird. Ersten Informationen zufolge stand er unter Alkoholeinfluss.

17. September

Segler bei Übung auf dem Stettiner Haff gekentert

Zwei Segler aus Schwedt/Oder in Brandenburg sind mit ihrer fünf Meter langen Segeljolle auf dem Kleinen Haff gekentert, als sie gerade ein „Mann über Bord“-Manöver übten. Der 53-jährige Mann und die 51-jährige Frau an Bord fielen eine halbe Seemeile vom Ufer bei Mönkebude ins Wasser, hatten aber Schutzanzüge sowie Rettungswesten an, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Beide konnten durch den Seenotretter der DGzRS „Gerhard Ten Doornkaat“ unverletzt geborgen werden. Zur Unterstützung aus der Luft waren auch Hubschrauber im Einsatz.  

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Zwei Autos in Reinickendorf abgebrannt

In Reinickendorf sind in der Nacht zum Samstag zwei geparkte Autos ausgebrannt. Ein Anwohner in der Hennigsdorfer Straße hatte gegen 2.00 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Diese löschte kurze Zeit später den Brand. Verletzt wurde niemand. In der Nähe des Brandorts wurde ein 24-jähriger, angetrunkener Mann gefunden. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt.

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Polizei stoppt Fahrer eines illegalen Autorennens

Die Polizei hat am Freitagnachmittag einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der ein illegales Autorennen in Berlin-Mitte fuhr. Gegen 16.15 Uhr ließen zwei Fahrer an einer roten Ampel Unter den Linden Ecke Friedrichstraße ihre Automotoren laut aufheulen, wie ein Sprecher der Berliner Polizei am Samstag mitteilte. Als die Ampel auf grün schaltete, beschleunigten die Fahrer und rasten mit quietschenden Reifen los.
Einer der Fahrer konnte in der Charlottenstraße gestoppt werden. Bei der Kontrolle wurden nicht genehmigte Autoteile festgestellt, darunter Fahrwerksfedern und Reifen ohne Zulassung. Der 34-Jährige Fahrer erhielt eine Anzeige wegen eines Rotlichtverstoßes und muss nun die Zulassung für die getunten Autoteile vorlegen.

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Wenig Warnschussarrest für Jugendliche dokumentiert

In Berlin sind bisher nur wenige Fälle von Warnschussarrest als Strafmaßnahme gegen Jugendliche bekannt. Bei der Staatsanwaltschaft wurden seit der Einführung dieser Sanktionsform im März 2013 lediglich 12 Fälle dokumentiert, wie aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Justiz auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht. 2016 wurde demnach bisher einmal Warnschussarrest verhängt. Die tatsächliche Zahl kann höher liegen - allerdings gebe es bundesweit ein Problem bei der Erfassung, erläuterte eine Sprecherin der Justizverwaltung auf Anfrage. Aus Urteilen der Gerichte geht demnach oft nicht eindeutig hervor, ob es sich um einen Warnschussarrest oder einen normalen Arrest handelt. Mit dem Warnschussarrest wurde 2013 das Jugendstrafrecht verschärft. Zusätzlich zu einer Jugendstrafe auf Bewährung können Straftäter seither bis zu vier Wochen lang eingesperrt werden, ohne Telefon und Internet, dafür mit Beratungsgesprächen. Das soll eine abschreckende Wirkung haben. Die Einführung war umstritten.
Bei den bekannten Fällen bekamen nach Senatsangaben 8 von 12 Jugendlichen Warnschussarrest wegen Delikten wie Diebstahl, Raub, räuberische Erpressung und Betrug.

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47-Jähriger beim Familienstreit verletzt

Bei einem Familienstreit in Berlin-Wittenau ist ein 47 Jahre alter Mann verletzt worden. Laut Polizei sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Mann und drei Familienmitgliedern gekommen. Was genau passierte und um wen es dabei ging, war zunächst offen. Der Mann sei bei dem Angriff am Samstagnachmittag nicht lebensgefährlich verletzt worden.

16. September

Berliner stirbt bei Unfall auf A4 in Thüringen

Ein 74-Jähriger aus Berlin ist in Thüringen bei einem Unfall auf der Autobahn 4 ums Leben gekommen. Zwei 57 und 54 Jahre alte Insassen eines weiteren Autos seien am Freitagnachmittag schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Ein 30-Jähriger in einem anderen Wagen verletzte sich leicht. Nach Angaben der Polizei gerieten Auto und Wohnanhänger des Fahrers aus Berlin bei Erfurt aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallten gegen eine Leitplanke. Auf Bildern von der Unfallstelle war zu sehen, wie der Wohnanhänger auf dem Dach lag und vom Auto abgekoppelt war. Für den Fahrer kam laut Sprecher jede Hilfe zu spät.

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Laserpointer-Attacke auf Passagierflugzeug

Piloten einer Passagiermaschine wurden beim Anflug auf den Flughafen Schönefeld Opfer einer Laserpointer-Attacke. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, meldeten die Piloten in der Nacht zu Freitag dem Flughafentower den Vorfall. Etwa 13 Flugmeilen von der Start- und Landebahn entfernt seien sie von dem grünen Laserstrahl geblendet worden. Die Koordinaten wurden umgehend der Polizei mitgeteilt und führten die Beamten auf einen Feldweg bei Gottow (Teltow-Fläming). Den oder die Täter konnten die Polizisten dort aber nicht fassen. Es wird jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.

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Wohnhausbrand in Spandau ging von Stromkasten aus

Der Brand in einem Wohnhaus in Berlin-Spandau am Donnerstag ist neuen Erkenntnissen zufolge nicht von einem Kinderwagen ausgegangen. Brandermittler hätten einen Stromkasten als Ursprung des Feuers ermittelt, teilte die Polizei am Freitag mit. Unklar ist, ob dieser vorsätzlich manipuliert wurde oder es sich um einen technischen Defekt handelte. Bei dem Brand in der Lynarstraße am Donnerstagmittag hatten 14 Bewohner Rauchgasvergiftungen erlitten, darunter acht Kinder. Weil viele Bewohner ihre Türen geöffnet hatten, war im Treppenhaus eine starke Rauchwolke entstanden. Bei Wohnhausbränden wird Bewohnern geraten, die Türen von innen zu schließen und die Feuerwehr zu rufen.  

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Schöneberg: Polizei zieht getunte Protz-Wagen aus dem Verkehr

Die Polizei hat bei einer Verkehrskontrolle in Berlin-Schöneberg getunte Luxus-Wagen aus dem Verkehr gezogen. Bei der dreistündigen Kontrolle am Wittenbergplatz seien sogenannte Profilierungsfahrer überwacht worden, erklärte ein Polizeisprecher. Diese fahren meist sehr geräuschvoll den Kurfürstendamm auf und ab, um bewundert zu werden. Teils liefern sie sich auch gefährliche Wettrennen. Kontrolliert wurden insgesamt 127 Autos und sieben Motorräder. Drei Autos wurden mit technischen Mängeln sichergestellt, so die Polizei. Drei Autofahrer hatten keinen Führerschein, in zwei Fällen waren die Fahrzeuge nicht versichert. Vier weiteren Autofahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. An dem Einsatz waren 40 Polizisten beteiligt. 

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Taschendiebe am Hauptbahnhof festgenommen - Europaweiter Täterring?

Die Polizei hat am Berliner Hauptbahnhof sechs mutmaßliche Taschendiebe überführt, die zum Teil womöglich einer europaweit agierenden Gruppe angehören. Die Beamten beobachteten am Donnerstagnachmittag zunächst, wie ein 40-Jähriger einem Fahrgast seine Geldbörse aus der Jackentasche stahl, wie die Polizei mitteilte. Der polizeibekannte Mann wurde noch am Tatort festgenommen.
Wenig später fielen den Ermittlern fünf junge Männer zwischen 22 und 25 Jahren auf, die beobachteten, wie Touristen an einem Geldautomaten ihre Geheimzahl eintippten. Als die Reisenden in einen Zug stiegen, griffen die Taschendiebe zu und erbeuteten zwei Geldbörsen und mehrere Reisepässe. Die Polizisten nahmen alle fünf Täter fest. Sie stehen im Verdacht, einem europaweit agierenden Täterring anzugehören.

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Zweijähriger sieht Muter und läuft auf Straße - von Auto erfasst

Weil er seine Mutter sah, ist ein zwei Jahre alter Junge in Berlin-Wilhelmstadt unvermittelt auf die Straße gelaufen - dort wurde er von einem Auto erfasst. Das Kleinkind wurde am Donnerstagnachmittag schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Junge war in Begleitung seiner acht Jahre alten Schwester auf dem Gehweg der Ruhlebener Straße unterwegs, als er auf der gegenüberliegenden Straßenseite seine Mutter entdeckte. Er rannte zwischen geparkten Autos hindurch auf die Straße, wurde vom Wagen einer 24-Jährigen erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Rettungskräfte brachten ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus.

15. September

Wohnhausbrand: 14 Menschen mit Rauchgasvergiftung in Klinik

Bei einem Wohnhausbrand in Spandau sind 14 Bewohner verletzt worden. Sie erlitten  schwere Rauchgasvergiftungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden sie zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehr-Sprecher sagte. Im Erdgeschoss des Wohnhauses hatte sich kurz vor 13.00 Uhr ein kleiner Brand entzündet. Weil viele der Bewohner ihre Türen öffneten, entwickelte sich eine starke Rauchwolke im Treppenhaus. Insgesamt 16 Bewohner rettete die Feuerwehr mit Drehleitern über Fenster und durch das Treppenhaus, 2 Menschen konnten das Gebäude selbst verlassen. Gegen 13.30 Uhr war der Brand gelöscht. Zur Brandursache lagen zunächst keine Informationen vor. Bei Wohnhausbränden wird Bewohnern geraten, die Türen von innen zu schließen und die Feuerwehr zu rufen.  

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Tegel-Knacki hofft auf Hilfe von Heilmann

Nach den Schmuggel-Vorwürfen gegen Beamte der JVA-Tegel hat ein Gefangener in einem Brief an Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) um Hilfe gebeten. Der Knacki hatte die Verwaltung über Schmuggeleien in Tegel informiert und sehe sich nun Repressalien ausgesetzt. Es muss auch einem straffälligen Menschen möglich sein, Straftaten anzuzeigen, heißt es in dem Brief. Laut Justizverwaltung gibt es keine Anhaltspunkte für einen Schmugglerring unter den JVA-Beamten. Allerdings ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen einen Mitarbeiter wegen des Verdachtes der Bestechlichkeit.

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Polizei schult Senioren in puncto Fahrsicherheit

Senioren können sich bei einer Aktionswoche der Polizei über Verkehrssicherheit informieren. Den Auftakt gibt es am Montag (19. September) in Klettwitz (Oberspreewald-Lausitz. Es sei die bislang erste Aktionswoche im Land für ältere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei will nach eigenen Angaben Senioren Sicherheit und Selbstvertrauen im Straßenverkehr vermitteln und zugleich den Blick für die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit schärfen. Ältere Menschen sind demnach an rund 20 Prozent aller Verkehrsunfälle in Brandenburg beteiligt.

Bis zum 23. September folgen Infotage unter anderem in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin), Perleberg (Prignitz), Bernau (Barnim) und Forst (Spree-Neiße).

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Jobcenter beschmiert und mit Steinen beworfen

Unbekannte beschädigten in der vergangenen Nacht das Jobcenter in Wedding. Ein Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens bemerkte heute früh gegen 5.30 Uhr die beschmierte Fassade und durch Steinwürfe beschädigte Fenster an dem Gebäude in der Müllerstraße. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

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Angetrunkener Schiffsführer rammt zwei Sportboote

Ein angetrunkener Schiffsführer hat an der Woltersdorfer Schleuse (Oder-Spree) mit seinem Gütermotorschiff zwei Sportboote gerammt und beschädigt. Die Wasserschutzpolizei stoppte den 56-Jährigen am Mittwoch und untersagte ihm die Weiterfahrt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Atemalkoholtest habe 1,67 Promille ergeben. Gegen den Mann wird wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt. Die Schleuse verbindet die Rüdersdorfer Gewässer mit der Spree.

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Vermisste Frau tot aufgefunden

Eine seit fast einem Monat als vermisst gemeldete 76 Jahre alte Frau aus Berlin ist tot. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, entdeckten Spaziergänger am Mittwoch ihren Leichnahm in einem Waldstück im Bereich Havelchaussee/Angerburger Allee im Stadtteil Westend. Die Ermittlungen bestätigten, dass es sich um die seit dem 22. August 2016 als vermisst gemeldete 76-Jährige handelt. Zur genauen Todesursache war zunächst nichts bekannt, Hinweise für ein Fremdverschulden liegen nicht vor. In der ursprünglichen Vermisstenmeldung der Polizei hieß es, die Frau sei auf Medikamente angewiesen und könne hilflos herumirren. 

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Toter aus Großem Seddiner See stammt aus Berlin

Bei dem Mann der tot aus dem Großen Seddiner See bei Michendorf (Potsdam-Mittelmark) geborgen wurde, handelt es sich um einen 54-Jährigen Berliner. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der Sohn des Mannes den Vorfall im Radio gehört und sich daraufhin gemeldet. Eine Überprüfung ergab, dass es sich bei dem Toten tatsächlich um den 54-Jährigen handelt. Die Todesursache ist weiterhin ungeklärt, hierzu laufen Ermittlungen der Polizei.

Ein Badegast hatte am Mittwoch per Notruf gemeldet, dass eine Person mehrere Meter vom Ufer aus leblos im Wasser treibt. Der Tote soll ersten Erkenntnissen zufolge einen Taucheranzug, Flossen und einen Schnorchel getragen haben. 

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Zwei brennende Autos in Lichtenberg

In Berlin sind in der Nacht zu Donnerstag zwei Autos durch Feuer komplett zerstört worden. Laut Feuerwehr waren die Fahrzeuge in der Einbecker Straße in Friedrichsfelde geparkt. Ob weitere Fahrzeuge durch das Feuer beschädigt wurden, war zunächst unklar. Menschen wurden nicht verletzt. Zu der noch unbekannten Brandursache ermittelt ein Brandkommissariat der Berliner Polizei. 

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Mutmaßlicher Einbrecher auf frischer Tat gefasst

Auf frischer Tat ist in Berlin ein mutmaßlicher Einbrecher festgenommen worden. Laut Polizei hatte sich der 20-Jährige in der Nacht zu Donnerstag vermutlich in einer Bar in der Rosa-Luxemburg-Straße einschließen lassen. Alarmierte Polizisten konnten ihn dort noch festnehmen. Der 20-Jährige ist der Polizei bereits als sogenannter Intensivtäter bekannt. Gegen ihn wird jetzt ermittelt. 

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Unbekannter überfällt Supermarkt in Steglitz mit Schusswaffe

Ein Unbekannter hat einen Supermarkt in Berlin-Steglitz überfallen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, bedrohte der Mann am Mittwochabend kurz vor Ladenschluss in der Bismarckstraße drei Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und ließ sich die Tageseinnahmen aushändigen. Außerdem zwang er die Angestellten, ihre Mobiltelefone herauszugeben. Anschließend sperrte er die Mitarbeiter in ein Büro und flüchtete. Die Angestellten kamen mit dem Schrecken davon. 

14. September

Mann in Moabit überfallen und beraubt - Zwei Verdächtige festgenommen

Nach dem Überfall auf einen Mann in Berlin-Moabit sind zwei Männer festgenommen worden, die ihr Opfer auch verletzt haben sollen. Sie sollten laut Polizei noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Die 36 und 47 Jahre alten mutmaßlichen Täter sowie ein unbekannter Komplize sind verdächtig, einen 20-Jährigen am Dienstagmorgen in einem Park mit einem Messer bedroht und mit Reizgas besprüht zu haben. Das Trio soll das am Boden liegende Opfer geschlagen, getreten und ihm schließlich Bargeld sowie das Mobiltelefon abgenommen haben. Bei dem Jüngeren fanden die Beamten neben mehreren Handys etwa ein Kilogramm Haschisch, 20 Gramm Kokain, mehr als 230 Ecstasy-Pillen und einen vierstelligen Geldbetrag. Der 20-Jährige wurde leicht verletzt. 

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Holzlaster überrollt Fahrradfahrerin - 71-Jährige schwer verletzt

Eine 71 Jahre alte Radfahrerin ist in Brandenburg/Havel von einem Holzlaster überrollt und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte der Lkw-Fahrer die Radlerin am Mittwoch offensichtlich beim Abbiegen übersehen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Angaben zur Schadenshöhe machte die Polizei nicht. Dem Lastwagenfahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.

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Erneut brennen Autos in Cottbus - Neue Ermittlungsgruppe
Erneut haben innerhalb weniger Tage in Cottbus Autos gebrannt. Zwei Fahrzeuge gingen in der Nacht zu Mittwoch an unterschiedlichen Standorten in einem Stadtteil in Flammen auf, wie die Polizei mitteilte. Ein Auto sei dadurch zerstört worden, das zweite hätten Fußgängern löschen können. Verletzte gab es nicht.
In derselben Gegend hatte es bereits in der Nacht zum Montag eine Serie von Autobränden gegeben. Die Polizei vermutet in allen Fällen Brandstiftung und geht von einem Zusammenhang aller Brände aus. Eine neue Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei befasse sich jetzt mit den Vorfällen.

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Feuerwehr findet Toten im Großen Seddiner See

Feuerwehrleute haben aus dem Großen Seddiner See bei Michendorf (Potsdam-Mittelmark) einen Toten geborgen. Ein Badegast hatte am Mittwoch per Notruf gemeldet, dass eine Person leblos im Wasser treibt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Der Tote soll ersten Erkenntnissen zufolge einen Taucheranzug und einen Schnorchel getragen haben. Bislang seien die Todesumstände und die Identität des Gefundenen ungeklärt. Weitere Angaben machte die Sprecherin vorerst nicht.

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Feuer im Cottbuser Krankenhaus - 67 Patienten verlegt

Ein Feuer im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum hat Kellerräume eines gerade neu eröffneten Gebäudekomplexes verwüstet. 67 Patienten aus der Kinder- und Frauenklinik sowie dem Mutter-Kind-Zentrum wurden in der Nacht zu Mittwoch wegen starker Rauchentwicklung verlegt, wie Polizei und Stadtverwaltung mitteilten. Aus bislang unbekannter Ursache waren Pressspanplatten in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Erst am vergangenen Freitag waren die neue Zentrale Notaufnahme und der neue Haupteingang offiziell in Betrieb genommen worden. Insgesamt investierte das Klinikum knapp 47 Millionen Euro. Angaben zur Schadenshöhe machten Stadtverwaltung und Polizei nicht.  

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Betrunkener beschädigt BVG-Bus

Ein betrunkener Randalierer hat in Berlin-Spandau einen Bus der Linie M 32 beschädigt. Der Mann habe in der Nacht zum Mittwoch mit einem Tritt eine Scheibe an der vorderen Tür demoliert, teilte die Polizei mit. Der 43-Jährige wollte demnach mit seinem Fahrrad in den Bus einsteigen, was der Busfahrer untersagte. Nach der Attacke flüchtete der Täter, wurde aber noch im Brunsbütteler Damm von der Polizei festgenommen. Nach Feststellung der Personalien konnte der Mann wieder gehen. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.

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Radfahrerin bei Sturz über Abschleppseil schwer verletzt
Eine 62 Jahre Radfahrerin ist in Berlin-Lichtenberg über ein Abschleppseil gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, wollte sie am Dienstagnachmittag die Kreuzung Liebenwalder Straße/Genslerstraße überqueren. Dabei machte sie einem 25 Jahre alten Autofahrer Platz, übersah jedoch, dass dieser ein weiteres Fahrzeug abschleppte. Die Radfahrerin stürzte über das Abschleppseil und brach sich einen Arm. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. 

13. September

Unbekannte greifen Blitzer und Polizisten an
Zwei Unbekannte haben am südlichen Berliner Ring in der Gemeinde Nuthetal (Potsdam-Mittelmark) versucht, eine mobile Blitzeranlage der Polizei zu zerstören. Wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte, fummelten die beiden Unbekannten am frühen Morgen an dem Gerät herum, als die Alarmanlage auslöste. Als zwei Beamte zum Blitzer eilten, wurden sie von den Unbekannten unvermittelt mit Reizgas attackiert. Anschließend flüchteten die Angreifer mit zwei am Autobahnrand abgestellten Quads in unbekannte Richtung. Die Beamten mussten verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Der mobile Blitzer blieb unbeschädigt, wurde später wieder scharf geschaltet. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

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Lasterfahrer flüchtet nach Unfall
Ein Lasterfahrer hat auf der Bundesstraße bei Schwedt (Oder) ein entgegenkommendes Auto gerammt und ist anschließend mit seinem Wagen geflüchtet. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, kam der Brummifahrer auf der B166 aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und streifte den Wagen eines entgegenkommenden 19-Jährigen. Dieser wurde durch herumfliegende Scheibensplitter am Auge verletzt. Anstatt anzuhalten, brauste der Brummifahrer davon. Angaben zum Sachschaden machte die Polizei nicht. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. 

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Auto kracht gegen Baum und fängt Feuer - Ein Toter
Bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Spree-Neiße ist ein Mensch ums Leben gekommen. Die zunächst nicht identifizierte Person war in der Nacht zum Dienstag mit ihrem Auto auf der Bundesstraße 156 bei Spremberg aus zunächst ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht, wie ein Sprecher des Polizei-Lagezentrums in Potsdam sagte. Der Wagen fing Feuer, die Person verbrannte. Sonst war niemand an dem Unfall beteiligt. 

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Mutmaßliches Berliner Räuberduo gefasst

Nach mehreren Raubzügen über Monate hinweg sind zwei mutmaßliche Räuber in Berlin und Schleswig-Holstein gefasst worden. Die beiden 22 und 27 Jahre alten Männer stehen in Verdacht, seit Ende vergangenen Jahres mehrere Raubüberfälle begangen zu haben, wie die Polizei in Berlin am Dienstagmorgen mitteilte. Der 27-Jährige wurde bereits vergangene Woche in Schleswig-Holstein festgenommen. Der 22-Jährige ging Fahndern am Sonntag am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Messedamm ins Netz. Das Duo soll für eine ganze Reihe von Raubüberfällen verantwortlich sein. Darunter sind zwei Überfälle auf Taxifahrer nahe der Kunkelstraße in Gesundbrunnen, ein Überfall auf ein Reisebüro in der Beckerstraße in Friedenau sowie zwei Überfälle auf ein Hotel an der Frankfurter Allee in Friedrichshain. Die beiden mutmaßlichen Räuber sitzen in Untersuchungshaft.

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80 Quadratmeter großes Büro in Berlin-Charlottenburg ausgebrannt 

In Berlin-Charlottenburg ist ein 80 Quadratmeter großes Büro ausgebrannt. Das Feuer im Erdgeschoss eines fünfgeschossigen Hinterhauses sei am späten Montagabend in der Schillerstraße ausgebrochen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Andere Wohnungen wurden durch die Flammen nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Rauchentwicklung war jedoch so stark, dass die Schwaden noch kilometerweit zu sehen waren. Die Brandursache war zunächst ebenso unklar wie die Höhe des Sachschadens. 

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