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BERLINER KURIER - Berlins ehrliche Boulevardzeitung im Netz

++ Berlin-Polizei-Ticker ++: Radfahrer weicht Autotür aus und stürzt - schwer verletzt

Berlin Polizeiticker
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dpa

23. Juli

Radfahrer muss Autotür ausweichen und stürzt - schwer verletzt

Weil er einer Autotür ausweichen musste, hat sich ein Radfahrer in Berlin-Mitte schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der 28-Jährige in der Nacht zum Samstag nahe dem Rosenthaler Platz mit seinem Rennrad unterwegs, als er durch eine plötzlich geöffnete Wagentür in Straßenbahnschienen geriet und stürzte. Der Mann erlitt Kopf- und Armverletzungen. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer (oder die Autofahrerin) entfernte sich laut Polizei nach dem Sturz des Radfahrers.

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Fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen - Staatsschutz ermittelt

Zwei junge Männer sind in Berlin-Friedrichshain fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen worden. Bei der Attacke in der Nacht zum Samstag wurden die beiden Deutschen mit Migrationshintergrund im Alter von 22 und 25 Jahren leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Zwei mutmaßliche Angreifer im Alter von 26 und 29 Jahren wurden zunächst festgenommen, kamen aber wieder auf freien Fuß. Eine siebenköpfige Gruppe soll die beiden Männer in der Libauer Straße auch mit Bierflaschen angegriffen haben. Die Festgenommenen gaben laut Polizei an, sie seien ebenfalls auf diese Weise attackiert worden.

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An Zivilstreife vorbeigerast - 105 Stundenkilometer zu schnell

Das wird teuer: Mit 105 Stundenkilometern über der erlaubten Geschwindigkeit ist ein Motorradfahrer in Berlin erwischt worden. Der 27-Jährige war am Freitagabend mit 145 Stundenkilometern an einer Zivilstreife in einem Baustellenbereich auf der Autobahn 113 vorbeigerast, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der 27-Jährige konnte dann gestoppt werden. Dem Raser droht jetzt ein Bußgeld von 1360 Euro. und ein Fahrverbot für drei Monate. „Auch seinen Führerschein wird er wohl für drei Monate abgeben dürfen“, so die Polizei.

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Wohnungsbrand in der Petersallee

Wohnungsbrand in der Petersallee

Wohnung in Wedding ausgebrannt - Mieter verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Wedding ist der 47 Jahre alte Mieter wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Seine Wohnung brannte nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Samstag vollständig aus. Andere Wohnungen des viergeschossigen Gebäudes waren nicht betroffen. Die übrigen Bewohner blieben unverletzt. Zunächst hatte die Feuerwehr von drei Verletzten gesprochen, was sich im Nachhinein nicht bestätigte. Die Petersallee war für den Einsatz komplett gesperrt. Was den Brand ausgelöst hatte, war zunächst noch unklar. Allerdings vermuten die Ermittler, dass es sich um fahrlässige Brandstiftung gehandelt haben könnte. Dazu müssten allerdings erst die weiteren Ermittlungen abgewartet werden. Zum Sachschaden lagen noch keine Angaben vor. Zuerst hatte die „B.Z.“ berichtet.

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Obdachlose bei Brand in Grundwald verletzt

Zwei Menschen sind bei einem Brand in einem leerstehenden Wohnhaus in Berlin-Grunewald verletzt worden. Sie erlitten am Freitagabend leichte Rauchgasvergiftungen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den Verletzten um Obdachlose handelt, die in dem Haus übernachtet hatten. Sie wurden ambulant versorgt. Das Feuer war laut Polizei und Feuerwehr kurz nach 22 Uhr im ersten Obergeschoss des Hauses ausgebrochen. Während der Löscharbeiten sei ein Teil des Daches eingestürzt, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Die Ursache war zunächst unklar. Die Ermittler schließen Brandstiftung als mögliche Ursache nicht aus. Zur Schadenshöhe lagen noch keine Angaben vor.

22. Juli

Berliner Polizei lobt Münchner Kollegen auf Twitter
Die Berliner Polizei hat sich solidarisch mit ihren Kollegen in München gezeigt. „Ihr macht einen super Job! Passt gut auf euch auf“, twitterte die Polizei der Hauptstadt am Freitagabend. Die Landeshauptstadt München hat nach Schüssen in einem Einkaufszentrum den „Sonderfall“ wegen einer „Amoklage“ ausgerufen. 

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Berliner Parkbesucher von Gruppe überfallen

Eine Gruppe von rund zwei Dutzend Männern soll im Kleinen Tiergarten in Berlin zwei Männer überfallen und leicht verletzt haben. Wie die Polizei mitteilte, liefen der 24-Jährige und sein 29-jähriger Begleiter mit Einkaufstüten durch den Park, als ein Mann versuchte, eine der Tüten an sich zu reißen. Als sie sich wehrten, sollen nach Aussagen der Opfer etwa 25 Männer dazugekommen sein und die beiden getreten und geschlagen haben. Dann raubten sie Geld und ein Handy und flüchteten. Die beiden Attackierten wurden leicht verletzt. 

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Heroinhandel in der U-Bahn - Haftbefehle gegen drei mutmaßliche Händler

Polizeibeamte haben am Donnerstagmittag in Mariendorf drei mutmaßliche Heroinhändler festgenommen. Die Ermittler hatten die Dealerszene in der U-Bahnlinie 6 bereits seit mehreren Monaten observiert und Haftbefehle vorbereitet. Danach stehen die drei 18, 19 und 23 Jahre alten Männer im dringenden Verdacht, bereits seit dem vergangenen Jahr Heroin entlang der U6 verkauft zu haben. Nach derzeitigen Erkenntnissen agierten die mutmaßlichen Drogenhändler hierbei insbesondere zwischen den Bahnhöfen Alt-Mariendorf und Paradestraße. Nach vorangegangenen Observationen wurden alle drei am Donnerstag auf frischer Tat am Bahnhof Ullsteinstraße festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
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Taschendiebe am Hauptbahnhof festgenommen - Opfer ahnungslos
Die Bundespolizei hat im Berliner Hauptbahnhof zwei jugendliche Taschendiebe gestellt. Das Duo im Alter von 16 und 17 Jahren hatte am Donnerstag versucht, eine 65-Jährige mit Rucksack beim Einsteigen in einen ICE zu bestehlen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Einer der Diebe habe die Frau aus Brandenburg abgeschirmt, während der andere ihren Rucksack öffnete und hineingriff. Zivilfahnder beobachteten dies und nahmen die Jugendlichen fest. Das Opfer hatte die Tat nicht bemerkt. Ein Ermittlungsverfahren gegen die Verdächtigen wurde eingeleitet. 

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Verletzter Mann auf S-Bahngleisen - Zugverkehr unterbrochen
Ein verletzter Mann auf den Gleisen hat am Freitagmorgen den S-Bahnverkehr in Berlin-Eichkamp zum Erliegen gebracht. Die S5 war zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Olympiastadion unterbrochen, wie die S-Bahn Berlin mitteilte. Sie fuhr von Osten kommend nur bis Grunewald, von Westen nur bis Olympiastadion. Der zunächst nicht identifizierte Mann wurde etwa 100 Meter vom S-Bahnhof Messe-Süd entfernt entdeckt. Wie er dorthin gekommen war, wodurch und wie schwer er verletzt wurde, war nach Angaben der Bundespolizei zunächst ungeklärt. 

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Stolpersteine in Kreuzberg mit grauer Farbe besprüht
Unbekannte haben drei Stolpersteine in Berlin-Kreuzberg beschmiert. Sie sprühten am Donnerstag graue Farbe auf die Gedenksteine in der Kottbusser Straße, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Stolpersteine erinnern an die Wohnorte von in der Zeit des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten Juden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, weil ein politisches Motiv für die Schmierereien vermutet wird. 

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Maskierte Männer überfallen Supermarkt in Berlin-Neukölln
Zwei maskierte Männer haben einen Supermarkt in Berlin-Neukölln überfallen. Dabei verletzten sie am Donnerstagabend in der Silbersteinstraße einen Wachmann und zwei Kundinnen leicht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die beiden Männer hatten sie mit Reizgas besprüht. Die Unbekannten erbeuteten aus einem Büro die Tageseinnahmen in unbekannter Höhe und flüchteten dann. Der 53 Jahre alte Wachmann wurde ambulant im Krankenhaus behandelt, die beiden Kundinnen von der Polizei noch im Geschäft medizinisch betreut. Drei Angestellte blieben bei dem Überfall unverletzt. 

21. Juli

Dachstuhlbrand im ehemaligen Freizeitbad Blub 

Das Dach des ehemaligen Freizeitbades Blub in Berlin-Britz ist  in Brand geraten. Rund 150 Quadratmeter standen in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Um 22.06 Uhr ging ein Alarmruf bei der Feuerwehr ein. Sechs Löschzüge fuhren zum Brandort. Menschen waren nicht in Gefahr, wie der Sprecher sagte. Das Blub ist bereits seit 2005 geschlossen. Das Dach des früheren Schwimmbads ist eine Holzfachwerkkonstruktion.

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Nasenbein gebrochen

Zwei Unbekannte haben einen Mann (22) beim Fotografieren in der Buschkrugallee in Britz überfallen. Sie zertrümmerten ihm das Nasenbein, klauten seine Digitalkamera und flüchteten.

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Großer Drogenfund in Neukölln

Die Polizei hat Drogen im Wert von 800 000 Euro in einer Wohnung in Neukölln sicher gestellt. Das Ermittlerteam vom Zollfahndungsamt und dem Landeskriminalamt konnte drei Tatverdächtige beim Betreten ihrer Wohnung festnehmen. Die drei Männer hatten zuvor Ecstasy Pillen (37 000 Stück), Marihuana (45 Kilogramm), Amphetamine (7,2 Kilogramm) und Kokain (1 Kilogramm) aus den Niederlanden nach Berlin geschmuggelt. Dazu fand die Polizei mehrere Tausend Euro Bargeld in der Wohnung. Schon seit Jahresbeginn ermittelten Polizei und Zoll gemeinsam gegen die Drogenhändler.

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Tatverdächtiger nach Raub-Attacke gefasst 

Fieser Überfall in der Nacht zu Donnerstag in Kreuzberg: Eine Dreier-Gruppe hat einen 30-Jährigen in einem Park an der Ritterstraße Ecke Segitzdamm überfallen und ausgeraubt. Erst fragten sie ihn nach Feuer, dann drückten sie ihn gegen einen Baum. Ein Komplize entwendete sein Handy sowie seine Geldbörse aus den Hosentaschen. Als die herbeigerufene Polizei kam, traf sie das Trio noch am Park an, Einer konnte gefasst werden, die beiden mutmaßlichen Komplizen gelang die Flucht. Der 30-Jährige wurde nicht verletzt. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen im Alter von 53 Jahren entdeckten die Polizisten zwei Messer und Betäubungsmittel und beschlagnahmten die Gegenstände. 

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Bungalow in der Uckermark niedergebrannt 

Ein Feuer hat ein Wohnhaus in Angermünde (Uckermark) vollständig zerstört. „Wir gehen derzeit von dem Verdacht der Brandstiftung aus“, so die Polizei. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer in dem Bungalow in der Nacht auf andere Häuser übergriff. Verletzte habe es nicht gegeben. Als es brannte, habe sich nach derzeitigen Erkenntnissen niemand in dem Haus aufgehalten.

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Schweizer Graffiti-Sprüher in flagranti erwischt

Die Bundespolizei hat am frühen Donnerstagmorgen drei junge Schweizer beim Besprühen einer S-Bahn erwischt. Das Trio besprühte gerade eine nahe des S-Bahnhofs Charlottenburg abgestellte S-Bahn. Insgesamt wurden laut Polizei 15 Quadratmeter Farbe aufgetragen. Einer der drei 18-Jährigen wollte sich der Festnahme entziehen: Er versuchte, einem Bahnmitarbeiter Sprühfarbe ins Gesicht zu sprühen, verfehlte ihn jedoch. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ein.

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