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++ Berlin-Polizei-Ticker ++: Brandenburg: Unfallopfer verbrennt im Auto

Berlin Polizeiticker
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dpa

30. Juli

Unfallopfer verbrennt im Auto

Ein Brandenburger Autofahrer ist am Nachmittag bei einem Verkehrsunfall bei Gießmannsdorf (Dahme-Spreewald) ums Leben gekommen. Mit sehr hoher Geschwindigkeit sei er auf gerader Straße gegen einen Baum geprallt, sagte der Sprecher des Lagezentrums. Das Fahrzeug sei sofort in Brand geraten. Die Leiche verbrannte, die Identität des Opfers konnte noch nicht festgestellt werden, hieß es. Der Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 96 Richtung Luckau. Während der Bergungsarbeiten musste der Abschnitt gesperrt werden.

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Ausraster vor Imbiss: Frau schlägt auf Fünfjährige ein

An einem Imbiss in der Stendaler Straße ist eine Frau (54) komplett ausgerastet. Zuerst schlug sie auf eine Frau (35) und ein fünfjähriges Mädchen ein. Die beiden flüchteten zum Vater (27) der Kleinen. Dieser soll dann vom Begleiter (48) der aggressiven Frau zu Boden gerungen und mehrfach ins Gesicht geschlagen worden sein. Der 48-Jährige sagte hingegen aus, der Familienvater habe ihn angegriffen. Beide erlitten Kopfverletzungen, das Kind blieb unverletzt. Nach diesem Vorfall beleidigte die 54-Jährige noch fünf Männer vor dem Imbiss mit fremdenfeindlichen Sprüchen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung.

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Unbekannte attackieren Schwule am Alexanderplatz

Drei Homosexuelle sind am Alexanderplatz in Berlin-Mitte angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, waren der 18-, 19-, und 30-Jährige in der Vorhalle des S- und U-Bahnhofs unterwegs, als sie mit vier Unbekannten in Streit gerieten. Die Männer hätten die drei schließlich mit Fäusten ins Gesicht geschlagen und mit Pfefferspray besprüht, gaben die Opfer an. Der Grund für den Angriff sei ihre sexuelle Orientierung gewesen, hieß es. Die Männer mussten von Rettungssanitätern vor Ort behandelt werden. Der Staatsschutz ermittelt. 

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Zwei Radfahrer bei Unfällen mit Autos schwer verletzt

Bei Zusammenstößen mit Autos sind zwei Radfahrer in Treptow-Köpenick und in Charlottenburg-Wilmersdorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr eine 28-jährige Radfahrerin vom Gehweg in der Seelenbinderstraße in Köpenick auf die Fahrbahn - offensichtlich ohne auf den Verkehr zu achten. Sie wurde vom Auto einer 25-Jährigen erfasst und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Dabei zog sie sich schwere Kopfverletzungen zu.
In Charlottenburg-Wilmersdorf übersah ein 55-jähriger Radfahrer beim Überqueren der Straße ein Auto und erlitt ebenfalls schwere Kopfverletzungen. Ob die Radfahrer Helme trugen, war zunächst unklar. Beide Autofahrer blieben unverletzt. 

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Einfamilienhaus brennt aus

Ein Einfamilienhaus in Grünau ist ausgebrannt. Das Feuer sei am frühen Samstagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache gegen 2.30 Uhr ausgebrochen, sagte eine Feuerwehrsprecherin in Berlin. Die Flammen breiteten sich schnell über das Gebäude aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer am Morgen löschen. Verletzt wurde niemand. 

29. Juli

Explosive Säure in Schule gefunden und kontrolliert gesprengt 
50 Gramm einer explosiven Säure sind in Birkenwerder kontrolliert gesprengt worden. Die Chemikalie war zuvor in einer Schule gefunden worden, wie die Polizeidirektion Nord in Brandenburg am Freitag mitteilte. Es handelte sich um Pikrinsäure. Die Substanz kann leicht explodieren, besonders wenn sie, wie es in der Schule der Fall war, schon eingetrocknet ist. Beamte des Landeskriminalamtes sprengten die Substanz deshalb am Donnerstag kontrolliert in einem Waldstück. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hatte bereits am 8. Juli Schulen angewiesen, ihren Chemikalienbestand auf Pikrinsäure zu überprüfen und etwaige Bestände zu melden.

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Zwei Schwerverletzte bei Auffahrunfall in Schwedt (Oder)
Bei einem Verkehrsunfall sind am Freitag in Schwedt (Oder) (Uckermark) zwei Frauen schwer verletzt worden. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich an einer Ampel, als eine 25-jährige Autofahrerin beim Umschalten auf grün losfuhr, obwohl das vor ihr haltende Fahrzeug einer 55-Jährigen noch stand. Die Straße wurde nach der Karambolage kurzzeitig gesperrt, da die Feuerwehr auslaufenden Betriebsstoff beseitigten musste. 

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Vollbesetztes Taxi überschlägt sich bei Unfall
Ein Taxi mit vier Insassen in Berlin-Mitte ist nach einem Unfall umgekippt und auf dem Dach zum Liegen gekommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden dabei der 62-jährige Fahrer, ein 31-jähriger männlicher Fahrgast und die Fahrerin eines entgegenkommenden Fahrzeugs leicht verletzt. Die 29-Jährige war am Donnerstagabend am Molkenmarkt mit dem Taxi zusammengestoßen, nachdem der Fahrer die rote Ampel beim Linksabbiegen ignoriert hatte. Zwei weibliche Fahrgäste des Taxis blieben unverletzt. Die Kreuzung war laut Polizei rund eine Stunde für die Aufräumarbeiten gesperrt. 

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Zu laut - Nachbarn mit Waffe bedroht

Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann in Friedrichshain, der seinen Nachbarn und dessen Gäste mit einer Schusswaffe bedroht hatte, vorläufig fest. Kurz vor 23 Uhr erschien der Mann vor dem Garten der Erdgeschosswohnung seines 33-jährigen Nachbarn, wo dieser mit vier Bekannten im Alter von 31 bis 39 Jahren zusammen saß. Mit der Waffe zielte der 73-Jährige auf die Runde und drohte wieder zu kommen und alle zu erschießen, falls nicht umgehend Ruhe einkehren würde. Alarmierte Polizisten überwältigten den Senior kurz darauf im Treppenhaus und nahmen ihn fest. Die Schreckschusswaffe und in der Wohnung aufgefundene Munition beschlagnahmten die Beamten. Bei der Festnahme leistete der 73-Jährige Widerstand und verletzte einen Polizisten leicht, der jedoch seinen Dienst fortsetzen konnte. Auch der Festgenommene zog sich eine leichte Verletzung zu und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Er muss sich nun wegen Bedrohung mit Waffen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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Spielhallen kontrolliert

Gestern wurden in der Zeit von 10 bis 18 Uhr 26 Spielstätten in Charlottenburg, Wedding, Gesundbrunnen, Moabit, Mitte, Reinickendorf und Neukölln überprüft.  Bei den Kontrollen der Spielhallen, Wettbüros und Gaststätten wurden 21 Straftaten wegen der Veranstaltung illegaler Glücksspiele sowie 59 weitere Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Ein Betrieb in Wedding wurde amtlich geschlossen, da keine Spielhallenerlaubnis vorlag. Die sieben dort aufgestellten Geldgewinnspielgeräte wurden eingezogen. Ein weiterer Betrieb in Charlottenburg wurde wegen unerlaubten Alkoholausschanks vorläufig geschlossen. Darüber hinaus wurden bei den Kontrollen drei elektronische Sportwettterminals, drei weitere Geldgewinnspielgeräte und ein verbotener Elektroschocker beschlagnahmt.

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Festnahme nach Taschendiebstahl

Zivilfahnder haben gestern Nachmittag einen Taschendieb in Mitte vorläufig festgenommen. Die Polizisten bemerkten den Mann gegen 17 Uhr am S-Bahnhof Alexanderplatz. Der Verdächtige fuhr mehrmals zwischen den Stationen Alexanderplatz und Friedrichstraße hin und her. Am Bahnhof Friedrichstraße öffnete er dann den Rucksack einer jungen Frau, folgte ihr auf die Straße und entwendete aus dem Rucksack ein Handy. Kurz darauf nahmen die Beamten den mutmaßlichen Taschendieb vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des 38-Jährigen entdeckten die Fahnder neben dem gestohlenen Handy noch zwei weitere Mobiltelefone sowie ein Messer. Ein Handy war offenbar am 19. April 2016 am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße aus der Jackentasche einer Zwölfjährigen entwendet worden.

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Taxi erfasst Radfahrerr

Gestern Nachmittag kam es in Kreuzberg zu einem Zusammenstoß zwischen einem Taxi und einem Radfahrer. Nach den bisherigen Erkenntnissen stand ein 39-Jähriger gegen 17.45 Uhr mit dem Taxi in der Großbeerenstraße kurz hinter der Wartenburgstraße. Als der 25-jährige Zweiradfahrer an dem stehenden Taxi vorbeifuhr, soll der Taxifahrer angefahren sein, um sein Fahrzeug zu wenden. Dabei erfasste er den Radfahrer, der stürzte. Mit Rumpf- und Kopfverletzungen brachten ihn Rettungssanitäter zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

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Mann nach Angriff stationär im Krankenhaus

:Ein Mann musste gestern Abend nach einem Angriff in Wedding stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Ein Taxifahrer, der mit seinem Wagen an einem Haltestand in der Seestraße wartete, hörte gegen 21.25 Uhr lautes Geschrei von dem Friedhof an der Ecke Müllerstraße. Als er an den Zaun herantrat und auf das Gelände schaute, sah er zwei Männer, die auf einen am Boden liegenden Mann eingetreten haben sollen. Er alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten die mutmaßlichen Angreifer kurz darauf auf dem Friedhofsgelände vorläufig festnehmen. Das 22 Jahre alte Opfer erlitt Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in das Krankenhaus gebracht. 

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