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Bilder ausgegraben: Sündiges Berlin: Als Lust & Laster die Hauptstadt regierten

Kaum zu glauben: Berlin war einmal die sündigste Metropole Europas. Sex, Partys, Perversionen: Diese alten Bilder beweisen, wie wild es die Berliner in den „Goldenen Zwanziger“ trieben. Fotos und Zeichnungen aus einer Zeit, als Lust und Laster in Berlin regierten: masturbierende Huren, sich liebende Frauen, nackte Kerle, SM-Szenen. Beim Betrachten stockt einem der Atem.

Die berühmten 20er-Jahre: Nach dem Ersten Weltkrieg waren die Berliner trotz Inflation in Aufbruchstimmung. Eine glanzvolle Ära brach in Kunst und Mode an, in der alles freizügiger und nicht so verklemmt war, wie in der alten Kaiser-Zeit. Nackttänzerinnen beherrschten plötzlich die Revue-Theater. Schwule und Lesben zeigten sich öffentlich. Wilde Sex-Orgien gehörten zum Alltag wie Prostitution und perverse Spiele.

Ausgerechnet ein Amerikaner hat nun diese Bilder wieder ausgegraben: Mel Gordon, Professor für Theaterwissenschaften aus Kalifornien. Seit 1994 sammelte er die Bilder, die wir jetzt in seinem Buch „Sündiges Berlin“ bestaunen dürfen. NKK