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Edel-Porno „Hotel Desire“: Haben Sie es da echt getrieben, Herr Schick?

Ein heißer Sommertag. Zwei Leiber, die sich lustvoll in die Laken wühlen. Die Säfte sprudeln, kochen hoch. Dann passiert’s... Es gibt Filme, die sind schön schmutzig und es gibt Filme, die sind schmutzig schön. „Hotel Desire“ von Regie-Durchstarter Sergej Moya (23) ist so einer.

Schmutzig, weil er echten Sex zeigt und schön, weil Superstars wie Clemens Schick (39) und Herbert Knaup (55) mitspielen – die Zuckerkruste der deutschen Filmschauspieler. Sie machen aus dem 40-Minüter einen Kunst-Porno (KURIER berichtete).

Am Mittwoch feierte der Spielfilm-Quickie über ein Lust-Hotel mit willigen Zimmermädchen Deutschlandpremiere am Potsdamer Platz. Wer reinkam, durfte sich über Stöhn- und Streichelszenen mit Schick und Saralisa Volm (26) freuen.

Wir fragten den Hauptdarsteller: Haben Sie es da echt getrieben, Herr Schick? „Es ist kein Porno im ursprünglichen Sinn, aber alles ist echt“, versichert der Bond-Bösewicht, der bald mit Rutger Hauer (67) einen Krimi in Südafrika abdreht.

Regisseur Moya, der sein Werk über Spenden finanzierte, bestätigte im KURIER-Interview: „Man sieht echten Sex. Ohne den hätte der Film keinen Sinn. Wir wollten zeigen, dass wir uns für Sexualität interessieren.“

Und weil das viele Neugierige anlockt, wurde am Set Personal eingespart. Moya: „Beim Drehen war alles sehr intim und hochkonzentriert.“ KM

„Hotel Desire“ gibt’s exklusiv bei www.videoload.de