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Weichenstörungen bei der Berliner S-Bahn: Kalte Wut über frostige Wagen

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dpa/Archivbild

Berlin -

Nicht funktionierende Weichen, Signalstörungen und Fahrzeugstörungen. Kaum wird es kalt in Berlin, fallen die S-Bahnen aus. Schon am ersten Arbeitstag im neuen Jahr, am Montagmorgen, nahm das Unheil seinen Lauf: Um 4 Uhr sorgte eine Weichenstörung in Grunewald dafür, dass S5, S7 und die S75 zum Teil ausfielen oder später kamen. Nach 40 Minuten war der Schaden behoben. Allerdings streikte da schon in Springpfuhl die nächste Weiche. Probleme gab es mit einem Zug in der Storkower Straße. Es kam zu Verspätungen. Gegen 9 Uhr legte eine Signalstörung zwischen Adlershof und Grünau den Berufsverkehr lahm. Die S45, S46, S8 und S9 konnten zum Teil gar nicht fahren oder fielen komplett aus.

Erst nach über einer Stunde war der Schaden wieder behoben. Derweil machten auf der Linie S41 und S42 mehrere Züge schlapp. Am Montagnachmittag fiel dann noch ein Zug auf der Linie S 25 aus – bitter!

Fair: Die Berliner S-Bahn informierte die Fahrgäste regelmäßig im Internet über die Störungen. Bahn-Sprecher Burkhard Ahlert bittet um Verständnis: „Es gibt kein Verkehrsmittel, das im Winter keine Einschränkungen haben wird.“ Gemessen an der Gesamtzahl seien eher weniger Züge ausgefallen. „Wir haben die technische Ausstattung der S-Bahnen überprüft und uns so auf den Winter gut vorbereitet.“ Die S-Bahn hofft, dass der Senat trotz der Ausfälle die Unterstützung nicht verwehrt. Man bräuchte neue S-Bahnen, so Burkhard Ahlert. Doch die kommen erst 2023.  


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