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Großes Country-Treffen: Berlin – der größte Saloon der alten Welt

Westernfans

Über 80 Bands heizen Berliner Westernfans am Wochenende ein. 

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Berlin -

Berlins Cowboys satteln die Pferde! Am kommenden Wochenende versinkt das Fontane-Haus in der Königshorster Straße im Wild-West-Taumel. Über 80 Bands aus 15 Ländern bringen beim Country-Music-Meeting die Tanzfläche zum Qualmen. Nur die Colts der Cowboys rauchen nicht …

„Wir wollen eine friedliche Musikveranstaltung sein, keine Waffenbörse“, sagte Organisator Frank M. Lange dem KURIER. „Und in der heutigen Zeit ist das mit den Pistolen ja sowieso schwierig.“ Auch Rodeo-Bullen (laut Lange ein Western-Klischee) gibt es nicht – dafür aber reichlich Country-Mode. „Es kommen immer viele Leute mit Hüten, Petticoats und Cowboy-Trachten“, weiß Lange.

Das Fest findet bereits zum sechsten Mal statt. Lange rief es als erste Indoor-Veranstaltung dieser Art ins Leben. In diesem Jahr werden rund 4000 Western-Fans zu der dreitägigen Western-Party erwartet. Die dürfen sich auf jede Menge Musik mit Banjo, Fidel und Mundharmonika freuen. Zu Gast sind unter anderem die österreichische Band „Nashville“ und die in Dänemark lebende Tamra Rosanes – sie ist als „Königin des Country in Dänemark“ bekannt. „Ich fühle mich als musikalische Botschafterin meines Landes“, sagte sie.

Mit dabei ist die österreichische Country-Band Nashville.

Mit dabei ist die österreichische Country-Band Nashville.

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Dabei sind auch Exoten wie der Russe Wladimir Spiridonow, die lettische Band „Flame and the Rolltones“ oder die niederländischen „Music Road Pilots“ vertreten. Für Fans des deutschen Country wird unter anderem Larry Schuba auf der Bühne stehen.

Wer noch keine passende Klamotte im Schrank hat, braucht sich aber nicht fürchten. „Es gibt vor Ort auch Cowboyhüte für 20 Euro“, sagt Lange. „Und wir haben keinen Dresscode.“ Auch Angst muss man nicht haben, wenn 4000 Western-Fans aufeinandertreffen. Auge um Auge, Zahn um Zahn? Nein! „Bei uns gab es in allen Jahren noch nie Raufereien oder Schlägereien.“

Tickets gibt es vor Ort, Eintritt Freitag und Sonntag 20, Sonnabend 30 Euro, Infos zum Programm unter www.country-music-meeting.de

 


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