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Gegen Diskriminierung und Intoleranz: Neue Beschwerdestellen an Berlins Schulen

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H. Kaymak, J. Lehman und A. Yegane von Life e.V. bei der Präsentation.

Foto:

Sabine Gudath

Neukölln -

Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS), heißt die neue Idee, die gestern in der Walter-Gropius-Schule vorgestellt wurde. Der Verein „Life“ will dafür im Bezirk schulinterne Beschwerdestellen etablieren. Opfern und Betroffenen soll es so leichter gemacht werden Vorfälle zu melden. Unterstützt wird das ganze vom Bezirksamt und der Senatsverwaltung.

Bei Diskriminierungsvorfällen werden Beteiligte und Opfer in Zukunft aktiv in Lösungsvorschläge eingebunden – auch unter Zuhilfenahme von Religionsvertretern, betroffene Familien oder Psychologen. Für Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) ein effektiver Teil von Integration.

„Toleranzerziehung und Respekt vor den Werten anderer, muss bereits im Kindergarten beginnen.“ Bis Ende Mai will der Verein eine berlinweite behördenunabhängige Meldestelle gegen Diskriminierung einrichten. EB