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Fluchhafen: BER: Toll, jetzt wissen sie, wie das Licht ausgeht

Berlin -

Am Pannen-Airport gehen die Lichter aus. Das soll jetzt nicht heißen, dass der BER endgültig niemals eröffnet wird. Es heißt, dass künftig nicht mehr Tag und Nacht alle Lampen brennen. Der Zugriff auf die Licht-Technik konnte, so „Focus“, verbessert werden. Derweil strebt Klaus Wowereit (60) offenbar wieder den Chef-Posten im Aufsichtsrat an.

Monatelang hatten die BER-Bosse „alle Lampen an“, weil sie niemand bereichsweise abschalten konnte. So schilderte es auf jeden Fall Technik-Chef Horst Amann (60) im Februar bei einem Termin vor Berliner Kaufleuten. Man sei mit der Licht-Technik nicht so weit, „dass wir sie richtig steuern können“. Das wurde von der Flughafengesellschaft jedoch bestritten. Fakt ist: Erst brannten alle Lampen, jetzt erlischt die Vorfeldbeleuchtung in der Nacht. Auch die Gebäude erstrahlen nicht mehr nonstop.

Fortschritte meldet „Focus“ zudem beim Brandschutz: Es gebe ein genehmigungsfähiges Konzept für die Entrauchung, das Brandschutzsystem sei in drei Abschnitte aufgeteilt worden. Laut BER-Boss Hartmut Mehdorn (71) waren rund 50 Mitarbeiter u.a. von Siemens monatelang mit Vorbereitungen beschäftigt. Nun beginne die Arbeit. Der Auftrag an Siemens koste rund 14 Mio. Euro.

Im Aufsichtsrat peilt Klaus Wowereit (SPD) derweil laut „Spiegel“ ein Comeback an. Hatte er den Vorsitz im Januar noch an Matthias Platzeck (SPD) abgegeben, ist er nach dessen Rücktritt wieder kommissarischer Chef. Eine Neuwahl ist für Dezember geplant – dann will Wowi den Posten wohl dauerhaft zurückhaben. Mit Rückenwind der Bundes-SPD, die dann vermutlich mitregiert. Wowereit droht aber ernste Konkurrenz – von Justizsenator Thomas Heilmann (CDU). Ihn reizt das Amt laut „Spiegel“ jetzt auch. MOW


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