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Berlins Kinder in Gefahr: Neue Islamisten-Strategie: Gehirnwäsche in der Kita

Radikale versuchen mittlerweile auch kleine Kinder zu beeinflussen.

Radikale versuchen mittlerweile auch kleine Kinder zu beeinflussen.

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imago/Manngold

Berlin -

Islamisten nehmen die Schwächsten der Gesellschaft ins Visier – unsere Kinder. Sie weisen Mädchen vor Schulen wegen „sündiger“ Kleidung zurecht. Aber längst reicht ihr Einfluss weiter: bis in Klassenzimmer und Kitas. Neuköllns Noch-Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) prangert die Gehirnwäsche scharf an. Experten pflichten ihm bei – und erklären die neue Maschebigimage.

Die Taktik der Radikalen lässt an eine Profi-Werbekampagne denken: Auf Flugblättern erfahren Schüler, wie sich Muslime zu kleiden haben. Perfide Sprüche üben Druck aus: „Du bis Muslimin! Pass auf, was du anziehst!“ Der Psychologe Kazim Erdogan (61) kennt das aus seiner Arbeit fürs Jugendamt und den Verein „Aufbruch Neukölln“. Er sagt: „Bestimmte Kreise führen einen Kampf um die Köpfe.“ Er beginne teils schon im Baby-Alter.

Hintergrund: Private Kitas in Neukölln werben offensiv damit, Kindern kein Schweinefleisch anzubieten. Die Erzieherinnen tragen Kopftuch. Erdogan: „Ich will nicht alle Muslime anprangern. Aber die Behörden sollten hinschauen, wo Intoleranz statt selbstständigem Denken gelehrt wird.“ Buschkowsky denkt da offenbar an Neuköllner Kitas, in denen schon Dreijährige Kopftücher anziehen. Er spricht von einer „Landnahme durch fundamentalistische Überreligiosität“.

Anlass seiner Kritik sind auch die Vorfälle in Bayern, wo Schüler im Unterricht den Tod von Christen forderten (KURIER berichtete). Spätestens dann besteht die Gefahr, dass auch nicht-muslimische Schüler der Faszination des Radikalen erliegen.

Mit Blick auf Berlin spricht der SPD-Politiker Erol Özkaraca von einer „relevanten Einwanderergruppe“, die Integration ablehnt. Dort sei die Ansicht verbreitet, dass die deutsche Gesellschaft Kinder drogensüchtig macht. Es ist ein Milieu mit eigenen Vereinen und Läden, die nur religiöse Kleidung verkaufen. Özkaraca: „In einem freien Land gibt es keinen Integrationszwang per Gesetz. Aber viele Probleme werden nicht diskutiert.“ Es sei auch eine Frage der Zivilcourage, Fehlverhalten im Alltag anzusprechen. Denn es geht darum, mit welchen Einflüssen unsere Kinder aufwachsen.



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