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Baum besetzt: Klettern als A100-Protest

Berlin -

Weder Wind noch Nieselregen konnten sie stoppen: Aktivisten von „Robin Wood“ besetzten am Donnerstag an der Neuköllnischen Allee, Ecke Grenzallee eine Pappel, um gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 zu protestieren. Auf der Plattform in fünf Meter Höhe fordern sie einen Verzicht auf den Bau.

„Das 470 Millionen Euro teure Autobahnteilstück ist überflüssig“, sagte ein Sprecher. „Es ist ein Geschenk an die Bau- und Verkehrswirtschaft, für die Anwohner in Neukölln, Kreuzberg und Treptow nimmt die Belastung durch gesundheitsschädlichen Lärm und Feinstaub zu.“

Mindestens noch heute wollen die Kletterer den Baum besetzt halten und müssen auch nicht fürchten, von Feuerwehr und Polizei heruntergeholt zu werden. Denn die Pappel befindet sich auf einem Privatgrundstück und der Eigentümer ist auch ein Gegner des Autobahnausbaus. MKL