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Auch Hunde in tödlicher Gefahr Staupe-Virus grassiert unter Berlins Füchsen

Ein Fuchs mitten in Berlin. Ob er den hochansteckenden Virus in sich trägt, ist dem prächtigen Kerl nicht anzusehen.

Ein Fuchs mitten in Berlin. Ob er den hochansteckenden Virus in sich trägt, ist dem prächtigen Kerl nicht anzusehen.

Foto:

dapd Lizenz

Berlin -

Staupe-Alarm! Die aggressive Viruserkrankung grassiert derzeit unter Berlins Füchsen und bringt auch Hunde in tödliche Gefahr. Die Amtstierärztin von Treptow-Köpenick, Dr. Jana Guth, rät Hundehaltern zur Impfung ihrer Schützlinge. Denn im Berliner Südosten nehmen die Staupe-Fälle bei Füchsen rasant zu. Guth: „Allein an einem Tag wurden fünf tote Füchse gefunden, vier waren positiv.“

Die Staupe grassiere in der gesamten Stadt, weiß Dr. Ulrich Wittstatt vom Landeslabor, wo die toten Füchse untersucht werden. „Derzeit ist jeder zweite von Staupe befallen.“ Für Menschen und auch Katzen ist das Virus ungefährlich. Hunde aber bekommen hohes Fieber und Durchfall. Die schwere Form befällt das Nervensystem und endet meist tödlich. Anstecken können sich Hunde über den Kontakt mit kranken Füchsen, dessen Kot oder Urin.

Die letzte Staupe-Seuche in der Region gab es 2009. MKL