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Tierschützer besorgt: Profis machen Jagd auf Hauskatzen

Die Vorsitzende des dortigen Tierschutzvereins Strausberg und Umgebung, Beate Altmiks, glaubt indes an Katzenfänger. In der Umgebung würden noch zahlreiche weitere Stubentiger vermisst. Und das, obwohl - trotz der milden Witterung - noch nicht die Zeit sei, in der die Tiere üblicherweise auf Partnersuche gehen und zum Teil tagelang dem heimischen Fressnapf fernbleiben.

Die fehlenden Tiere wären bislang zuverlässig zurückgekommen, betonte Altmiks. Aus ihrer Sicht gibt es nur einen Grund für das Fernbleiben der Vierbeiner: Verbrecher hätten sie gezielt angelockt - möglicherweise mit speziellen sexuellen Lockstoffen.

Ursula Bauer von „aktion tier“ in Berlin sieht hingegen keinen Absatzmarkt für entführte Katzen. „Labore dürfen nicht mit Katzen ohne Herkunftsnachweis arbeiten, und der Verkauf von Fellen ist illegal.“

Der Deutsche Tierschutzbund wiederum bestätigt auf Anfrage, dass es immer wieder vorkomme, dass gleichzeitig viele Katzen aus einer Wohngegend verschwinden. Ob ein krimineller Handel dahinterstecke, könne weder bestätigt, noch komplett ausgeschlossen werden. Die Lage sei schlicht „kaum nachzuprüfen“.

dpa

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