Ausgedaddelt! Innensenator Ehrhart Körting (SPD) geht – wie er dem KURIER verriet – immer härter gegen Spielhallen in der Stadt vor.
Zwischen dem 16. und 24. Mai durchkämmten 400 Polizeibeamte und 130 Mitarbeiter aus Finanz- und Wirtschaftsämtern insgesamt 167 Daddelhöllen und 24 Wettbüros. Das Ergebnis: 18 Strafverfahren eingeleitet, zum Beispiel wegen illegalen Glücksspiels, 300 Ordnungswidrigkeits-Verfahren (Verstöße gegen Spiel- und Gewerbeordnung sowie Jugendschutzgesetz). Drei Zocker-Höllen mussten sogar dichtgemacht werden.
Innensenator Körting plant weitere Groß-Razzien: „Wir wollen die Kontrollen auch künftig verstärken. Mein Motto lautet: Das Gesetz wird mit aller Konsequenz durchgesetzt.“ Seit 2. Juni hat sich die vorgeschriebene Schließzeit von einer auf acht Stunden erhöht. Bei Neueröffnungen muss ein Mindestabstand von 500 Metern zu vorhandenen Spielhallen und Schulen eingehalten werden.
Körting will auch die Spielsucht stärker bekämpfen, sagte er dem KURIER: „Spiele an Automaten müssen statt jetzt fünf Sekunden in Zukunft wieder länger dauern, etwa so lange wie vor der letzten Novellierung der Spielverordnung im Jahr 2006.“ Damit verringert sich dann die Zahl der Spiele ...
R. GORNY

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