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Dienstag, 26. Juni 2012

Kleine Traumautos: Coole Luxus-Carts für den Golfplatz

Von Sebastian Quillmann

Ein 1956er Ford Pickup als Golf-Cart – solche Verrücktheiten baut Michael Hruby mit seiner Firma Luxury Carts.
Ein 1956er Ford Pickup als Golf-Cart – solche Verrücktheiten baut Michael Hruby mit seiner Firma Luxury Carts.
Foto: Hersteller

Da hat man schon einen Bentley und muss ihn vor dem Clubhaus stehen lassen, um zum Golfen auf ein olles Cart umzusteigen. Wer dieses Luxus-Problem umgehen will, braucht ein Golf-Cart nach Maß von Michael Hruby.

Hrubys Firma Luxury Carts baut auf Hawaii Golf-Carts, die aussehen wie schnelle Sportwagen, edle Luxuslimousinen und SUVs, chromglänzende Oldtimer oder coole Hotrods. Michael Hruby bietet seinen Kunden mehrere Design-Linien an, setzt aber auch individuelle Kundenwünsche um – für das entsprechende Kleingeld.

Dem schicken 1932er Ford Roadster sieht man zunächst nicht an, dass er ein Golf-Cart ist.
Dem schicken 1932er Ford Roadster sieht man zunächst nicht an, dass er ein Golf-Cart ist.
Foto: Hersteller

Die Karts bauen alle auf dem gleichen Club-Car-Chassis auf. Die Karosserien werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und direkt auf den Aluminium-Rahmen genietet. Besonders beliebt bei der Kundschaft sind Golf-Karts, die Züge beliebter Luxus-Marken tragen.

„Brooklyn“ statt Bentley

Die Limousine „Brooklyn“ zum Beispiel spielt klar auf das Design von Bentley an, und die Golf-Karts der Designlinie „LaBenz“ sind kleine Cabrios im Mercedes-Look. Für einen solchen Golfplatz-Benz zahlt der Kunde umgerechnet etwa 12.000 Euro. Wer weniger Wert auf Understatement legt, der kann auch mit einem kantigen Hummer-Geländewagen über das Grün düsen – mit immerhin bis zu 25 km/h.

Auch als martialischer Hummer sind die Golf-Carts zu haben.
Auch als martialischer Hummer sind die Golf-Carts zu haben.
Foto: Hersteller

Nicht nur auf dem Golfplatz, auch in Ferien-Resorts, Rentner-Siedlungen oder auf dem Uni-Campus sieht der Hersteller Einsatzmöglichkeiten für seine kleinen Flitzer. Die Standard-Motorisierung ist ein Elektromotor mit knapp vier PS, möglich ist auch der Einbau eines kleinen 9 PS-Benziners.

Mit Blinkern und straßentauglichen Reifen ausgestattet bekommen die Karts für Wohngebiete in den USA sogar eine Straßenzulassung als „neighbourhood vehicles“. Zum Cruisen reicht es allemal, wenn der Ferrari vier statt 400 PS hat.

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