Ferraris Flaggschiff 599 GTB bekommt einen Nachfolger. Ein Fotograf hat direkt am Firmensitz in Maranello einen stark getarnten Erlkönig erwischt. Viel ist zwar noch nicht zu erkennen, einige Infos sind aber schon durchgesickert.
Die Karosserieform bleibt wie gehabt: lange Haube, kurzes Heck, elegante Linienführung. Das Gesicht des 599-Nachfolgers dürfte sich am Shooting Brake FF orientieren. Das spricht für einen großen Kühlergrill und weit nach hinten gezogene LED-Scheinwerfer. Das Dach des Zweisitzers geht nahtlos in die elegante Heckpartie über, die durch markentypisch runde Rückleuchten und eine vierflutige Auspuffanlage geprägt ist.
Auf Augenhöhe mit dem Aventador
Unter der Karosserie kommt vermutlich Technik aus dem FF zum Zuge. Herzstück ist dessen 6,3-Liter-V12, der allerdings deutlich stärker ausfallen wird. Statt 660 PS sollen im 599-Nachfolger über 700 PS für mächtigen Vortrieb sorgen. Das dürfte für eine Beschleunigung von null auf Tempo 100 in deutlich unter 3,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit um 350 km/h reichen. Damit läge der neue Top-Ferrari in etwa auf dem Niveau des Lamborghini Aventador (2,9 Sekunden und 350 km/h). Kombiniert wird der Antrieb des Ferrari mit dem ebenfalls aus dem FF bekannten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
Premiere auf dem Genfer Salon?
Mehr Details könnte es bereits in Kürze geben, denn möglicherweise feiert der Nachfolger des 599 GTB bereits auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2012) seine Weltpremiere. Neben genauen technischen Informationen wird dann auch bekannt gegeben, wie das neueste Pferdchen aus dem Ferrari-Stall heißen wird. Momentan wird gemunkelt, er könnte auf den Namen F620 getauft werden.

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