Berlin - Einmal Unioner, immer Unioner. Selbst ein Ur-Bayer wie Sebastian Bönig ist vom rot-weißen Virus infiziert. Weil sein Vertrag nicht verlängert wird, denkt der Ex-Kapitän sogar ganz an den Abschied vom Fußball. "Union war und ist meine schönste Zeit als Fußballer, hier habe ich in den vergangenen viereinhalb Jahren mein Herz gelassen. Ich denke daran, mit Fußball aufzuhören." Einerseits kann es keine schönere Liebeserklärung für die Eisernen geben. Andererseits ist Bönig erst 27 Jahre alt. Viele schöne Jahre könnten folgen. Doch Bönig (zwölf Saisonspiele in der Dritten Liga) ist skeptisch: "Was soll nach Union noch kommen?" Wenigstens im Landespokal darf er noch wirbeln, führte die Mannschaft ins Finale am 6. Mai gegen TeBe. Ziel: "Jetzt will ich den Pott." Aber er weiß: "Leichter wird der Abschied dadurch nicht." ------------------------------ Foto: Imago
