Neues Jahr, neue Playoffs, neues Motto. Die Titeljagd 2011/2012 haben die Albatrosse unter den Titel „Mit Leib und Seele“ gestellt. Voller Einsatz, heißes Herz – endlich soll der Titelwieder nach Berlin. Am Sonntag startet das Viertelfinale gegen Würzburg.
Natürlich sind die Berliner gegen den Vorrunden-Sechsten Favorit. Natürlich wäre alles andere als der Halbfinal-Einzug eine bittere Enttäuschung. Doch Selbstläufer gibt es in der knallharten Basketball-Bundesliga nicht mehr. Das weiß inzwischen auch Doppelmeister und Vorrunden-Primus Bamberg nach dem 74:75 gegen Bonn zum Auftakt.
„Es hat keinen Sinn, über den Titel oder das Finale zu sprechen“, warnt auch Alba-Spielmacher Heiko Schaffartzik, „zumindest jetzt noch nicht.“
Alba ist gewarnt: Würzburg brachte den Berlinern mit dem 65:84 die höchste Niederlage bei. Schaffartzik: „Wir haben sicher die besseren Einzelspieler, aber das ist nicht entscheidend. Würzburgs Wille ist riesig. Nur wenn wir noch aggressiver gegenhalten, werden wir uns durchsetzen.“
Die O2World soll brennen, zum gelben Meer werden. Bis Sonnabend waren schon knapp 10 000 Tickets verkauft. Mit Leib und Seele – das bezieht sich schließlich nicht nur auf Spieler und Trainer-Team, sondern auch auf die Masse der Alba-Fans. Die ihre Jungs heute um 18 Uhr einen fantastischen Empfang bereiten wollen. Center Yassin Idbihi gibt unumwunden zu: „Jetzt kommt das Kribbeln. Wenn ich bei der Teamvorstellung aufs Spielfeld laufe, dann kommt die Gänsehaut. Ich bin bereit. Ich will Meister werden.“

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