Das Peinlich-Aus, es ist bittere Wirklichkeit. Alba verliert auch das vierte Play-off-Viertelfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft bei den s.Oliver Baskets aus Würzburg mit 60:66 (33:22), verliert die Serie 1:3. Raus ohne Applaus. Ein Schock!
Das muss man erst mal verdauen. Die Erwartungen waren so groß, da ist der Absturz umso tiefer. Dabei schafften es die Albatrosse endlich einmal, nicht gleich früh in Rückstand zu geraten. Im Gegenteil. Diesmal ging die Taktik von Trainer Gordon Herbert zunächst auf: aggressiv auf die körperbetont spielenden Aufsteiger aus der Geburtsstadt von Dirk Nowitzki reagieren. Würzburg reagierte nervös und mit vielen Ballverlusten auf die souveräne Vorstellung der Gäste. 23:11 nach dem ersten Viertel, 33:22-Führung zur Pause.
Doch nach der Pause war Schlussmit lustig. Jetzt bissen, kämpften, rackerten die Unterfranken angefeuert von gut 3000 Fans und prompt schlotterten den Albatrossen die Knie. Punkt um Punkt schmolz der Vorsprung. Das war die Phase, in der die vermeintlichen Chefs das Heft hätten in die Hand nehmen müssen. Doch Kyle Weaver, Torin Francis und besonders Kapitän DaShaun Wood tauchten unter. Mit Wackelhändchen kann man nicht gewinnen. Am Ende schwenkten völlig losgelöste Würzburger Fans Stoff-Albatrosse am Galgen. Für die Baskets geht’s im Halbfinale gegen Ulm. Für die Berliner in den vorzeitigen Urlaub. Mal sehen, wer überhaupt zu Alba zurückkehrt. Es gibt viel, viel Arbeit für Manager Marco Baldi und Sportdirektor Mithat Demirel. KUZ
Die Alba Dancers zeigen vollen Einsatz in jeder Sekunde auf dem Spielfeld – vorbildlich
Foto: City-Press
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