Na, das passt doch: Den Feinschliff für das Play-off-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga gegen Würzburg holen sich die Albatrosse am Scharmützelsee. Denn das Duell gegen den Aufsteiger verspricht nicht nur packend, sondern auch körperlich intensiv zu werden.
„Würzburg ist der richtige Gradmesser für uns. Nur wenn wir als Team gegenhalten, Einsatz und Willen zeigen, werden wir uns durchsetzen“, ist Alba-Trainer Gordon Herbert sicher. Und deshalb versammelt er bis morgen seine Schäfchen in Bad Saarow zum Trainingslager. Teambuilding ist das Zauberwort – auf gut Deutsch: den Zusammenhalt stärken. Alba hat zwar starke Einzelspieler, aber nur gemeinsam kann es Erfolge geben.
Zum vierten Mal in Folge hat Alba seinen Zuschauerschnitt gesteigert, diesmal auf 10.971 Fans. Das ist nicht nur Platz 1 in Deutschland, sondern auch in Europa (vor Estudiantes Madrid/10.233).
Würzburg wird gerne als Prügeltruppe bezeichnet. Klar ist: Das Team von Coach John Patrick spielt aggressiv, kauft so dem Gegner den Schneid ab. Klappte auch zu Hause gegen die Albatrosse – das 65:84 im Januar war die höchste Vorrunden-Niederlage der Berliner. In der O2 World konnte sich Alba beim 81:73 revanchieren. Sonntag beginnt das Best-of-Five-Duell in Berlin (18 Uhr).

Nach dem klaren Play-off-Aus gegen Bayern bleiben viele Fragezeichen bei Alba für die nächste Saison. Ob Coach Sasa Obradovic bleibt ist noch genauso unklar, wie die Zukunft der meisten Spieler. Bisher bleibt nur ein Profi sicher. Mehr...
