Was lange währt, wird endlich gut. Jetzt sieht es doch langsam so aus, als ob der August für Unions Linksverteidiger Patrick Kohlmann ein nettes Ende haben wird. Alles deutet derzeit daraufhin, dass er nach überstandener Bauchmuskelzerrung am Montag an der Essener Hafenstraße (18.30 Uhr) sein Saisondebüt für die Eisernen geben wird.
Seit dem Testkick gegen den PSV Eindhoven laboriert der 29-Jährige an seiner Verletzung herum, verpasste so die ersten beiden Saisonspiele in Lautern (3:3) und gegen Braunschweig (0:1). Nun scheint es endgültig überstanden. „Es sieht recht gut aus“, meinte Unions Cheftrainer Uwe Neuhaus nach den letzten Trainingseindrücken. „Kohle allein muss sagen, ob er noch was spürt oder sich fit genug fühlt. Wenn ja, spielt er auch“, so der eiserne Übungsleiter.
Der macht seinem Boss Hoffnung. „Ich bin absolut schmerzfrei. Jetzt muss ich nur noch sehen, ob es auch bei kurzen Drehungen oder unerwarteten Bewegungen nicht wieder aufreißt“, so Kohle selber. „Ich bin aber recht zuversichtlich, dass dies nicht der Fall sein wird.“ Klingt nach einem glücklichen Einstand in Essen.
Perfekt macht sein Glück, dass er inzwischen zum zweiten Mal Vaterfreuden erleben durfte. Nach Stammhalter Liam (2) freut sich Paddy jetzt über ein Töchterchen. Der Halb-Ire war bei der Geburt dabei. Mutter Katherina ist auch wohlauf. Und die kleine Amelie müht sich nach Kräften ihren 53 Geburtszentimetern und dem Startgewicht von 3945 Gramm schnellstmöglich was drauf zu packen. „Zum Glück schläft die Kleine auch gut“, konnte sich Kohlmann über größere, nächtliche Ruhestörungen nicht beklagen.
Na, dann. Dann fehlt nur noch Runde zwei im Pokal und Kohlmann hätte seinen perfekten August gefunden.

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