1. FC Union
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Berliner KurierSport 1. FC Union
Mittwoch, 21. September 2011

Unions Stammkeeper: Jan Glinker und der Fluch der bösen Null

Von Mathias Bunkus

Patrick Kohlmann und Christian Stuff jubeln (v.l.) über das 4:1 gegen Ingolstadt, Jan Glinker scheint über das Gegentor zu grübeln.
Patrick Kohlmann und Christian Stuff jubeln (v.l.) über das 4:1 gegen Ingolstadt, Jan Glinker scheint über das Gegentor zu grübeln.
Foto: City Press
Berlin –  

Was vorne eine Qual, ist hinten ein Segen – die Null. Wenn sie steht, geht zumindest die Partie nicht verloren. Ein Glücksgefühl, dass für Unions Stammkeeper Jan Glinker trotz zuletzt wieder stabiler Leistungen kaum eintrat.

Zwölf Spiele in Folge musste der 1,86 m große Torsteher stets hinter sich greifen. Egal wie die Partie ausging. Egal wie gut er drauf war. Letztmals hielt Glinker im Vorjahr beim 0:0 in Cottbus seinen Kasten blitzsauber. Das ist solange zurück, dass er sich daran kaum erinnert. „Echt? So lange her?“, wunderte sich der 27-Jährige.

Rivale Marcel Höttecke hatte das Glücksgefühlt zuletzt am 10. April beim 2:0 gegen den FSV Frankfurt verspürt. In dieser Spielzeit gelang es lediglich Unions etatmäßiger Nr. 3, Kilian Pruschke, beim 3;0 gegen Paderborn keinen Fleck auf seiner Weste zu erhalten. Aber dort wurde der Youngster auch kaum beschäftigt.

Klar, dass Glinker sich gegen Aachen etwas vorgenommen hat, die Dutzend-Serie brechen will. Allein schon um die in Duisburg liegen gelassenen Zähler wieder einzusammeln. „Wir hatten zwar am Ende Glück mit dem nicht gegebenen Abseitstor, aber wenn dieser Drecks-Elfmeter nicht gepfiffen wird, kriegen die doch keine zweite Luft mehr, dann fällt dieser Abseitstreffer erst gar nicht“, ist sich Glinker sicher. Womit an der Wedau die Null schon gestanden hätte ...

Wobei er gegen die Alemannia einen noch größeren Wunsch hat, als nur die Null festzuhalten. „Wenn wir gewinnen, ist mir das auch egal.“ Nachvollziehbar!

Polenz-Chance steigt ...
Baller-Überstunden

Die Begnadigung von Jerome Polenz steht im Raum. Trainer Uwe Neuhaus lässt seinen Worten Mosaiksteinchen folgen. Im Training beschäftigte sich Unions Übungsleiter intensiv wie lange nicht mehr mit dem24-Jährigen.

Stürmer Steven Skrzybski und Christopher Quiring haben Überstunden geschoben. Mit Co-Trainer Andre Hofschneider schossen sie nach der regulären Übungseinheit Ersatzkeeper Kilian Pruschke die Bälle um die Ohren.

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