Die Stellungnahme des 1. FC Union zum Liga-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ vom DFB und der DFL, sorgt für jede Menge Aufregung. Die Eisernen lehnen den verordneten Kodex ab. Am Donnerstag schloss sich der FC St. Pauli den Köpenickern an. In ganz Deutschland finden beide Klubs Zuspruch für diesen Schritt. Die Obrigen nehmen ihn nun zur Kenntnis.
In den Fanforen der 36 Klubs aus den ersten beiden Ligen wird das Thema heiß diskutiert. Immer mehr Fans vertreten die Union-Meinung. Nun schlägt sich St. Pauli „in großer Mehrheit“ auf die Seite der Blutsbrüder. „Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind als unverhältnismäßig, unangemessen und in Teilen unzweckmäßig zu bewerten“, hieß es in einer Stellungnahme der Hanseaten. Die Hamburger seien bereit, einen Reformprozess zu begleiten, „jedoch erfordert dies einen ganz neuen Ansatz.“
Daneben befürworten auch die Fanlager von Borussia Dortmund, VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen den Schritt von Union und Pauli. Dass die Köpenicker also nicht allein dastehen, registriert auch die DFL: „Es ist das gute Recht der Unioner, die Sache öffentlich zu machen und ihre Meinung zu äußern. Der Weg der Deutschen Fußball Liga bleibt aber der, dass wie geplant, jeder Verein bis zum 22. Oktober seine Ideen zum Thema Stadionsicherheit einbringen kann. Die um Herrn Peter Peters eingerichtete Kommission wird dann am 12. Dezember auf der Mitgliederversammlung zusammen mit den Klubs das Endprodukt beschließen.“
Mittendrin und nicht dabei. Hier ist die neue Kabine. KURIER-Reporter Mathias Bunkus steht am improvisierten Spind, im Hintergrund das neue Entmüdungsbecken.
Foto: City-Press
Alle Spieler beim 1. FC Union sehnten das Saisonende herbei. Alle? Nein, Steven Skrzybski (20) bestimmt nicht. Mehr...
