Samstag, 18. Februar 2012
Niederlage in Bochum

Menz-schenskinder, Christoph


Union-Niederlage in Bochum

Union hat gekämpft, gereicht hat es nicht: Hier gibt's die Bilder von der bitteren Niederlage!

Foto: dapd
Bochum –  

Es ist die 59. Minute in der Zweitligapartie des 1. FC Union in Bochum (2:4), als Schiedsrichter Martin Petersen beim Stand von 1:0 für für VfL Elfmeter für Bochum pfeift. Plus Rot für Union. Christoph Menz hat Nika Gelashvili gelegt. Aber der Schiri fand den Sünder nicht. Hatte sich der Menz versteckt?

Die Zuschauer konnten jedenfalls den Eindruck gewinnen. „Nein, das Problem war, dass der Schiri erst gar nicht wusste, wem er die Rote Karte geben soll“, klärt der Innenverteidiger die unübersichtliche Situation nach dem Foul im Strafraum auf.

Union kompakt

Quiring verletzt raus

Foto: dapd

Schon in der 15. Minute fasste sich Christopher Quiring an den rechten Oberschenkel, musste mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden.

Petersen zeigt Rot für Union. Der Schiri glaubt, Belaid (Hinter Keeper Höttecke l.) ist der Sünder. Aber es ist Menz (rechts). Der versteckt sich so lange auf dem Platz, bis ihn der Schiri enttarnt.
Petersen zeigt Rot für Union. Der Schiri glaubt, Belaid (Hinter Keeper Höttecke l.) ist der Sünder. Aber es ist Menz (rechts). Der versteckt sich so lange auf dem Platz, bis ihn der Schiri enttarnt.
Foto: dapd

Tatsächlich verliert aber erst einmal Referee Petersen den Überblick, zeigt zunächst dem verdutzten Spielmacher Tijani Belaid den roten Karton.

Als er den Fehler bemerkt, klappert der Schiri einen unschuldigen Union-Spieler nach dem anderen ab. Bis er Christoph Menz findet. Vielleicht hatte der Verteidiger noch gehofft, Schiri Petersen würde von der überharten Bestrafung absehen.

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Mit dem Platzverweis wollte sich Menz auf dem Platz nicht anfreunden und auch nach dem Spiel blieb er bei seiner Meinung. „Das Foul kann man geben. Ein Körperkontakt war sicher da“, beschreibt er den Zweikampf. „Aber der Platzverweis war zu hart“, hadert der 23-Jährige mit der ersten glatt Roten Karte seiner Karriere.

Für Belaid war die Sache damit aber nicht ausgestanden. Jetzt winkte Trainer Neuhaus von der Linie, opferte den Spielmacher, brachte Verteidiger Daniel Göhlert. Dabei war Belaid erst zur 46. Minute für den verletzten Mattuschka gekommen. SF

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