Was hatte es nicht für Lacher gegeben landauf, landab. Die Eisernen? Die wollen auf Rang fünf bis sieben einkommen? Nach fünf Spieltagen lag der 1. FC Union mit einem Pünktchen unter dem Abstiegs-Strich. Und auch die sonst so schwer zu stürmende Festung Alte Försterei war zwei Mal geschliffen worden.
Fünf Spieltage später bietet sich ein ganz anderes Bild. Nach dem 1:0 gegen den FSV Frankfurt sind die Köpenicker fünf Partien in Folge ungeschlagen und dabei, in einstellige Tabellenbereiche vorzustoßen. Und zu Hause ist die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus wieder eine Macht. Köln, Cottbus und jetzt die Bornheimer mussten Federn lassen. Gäste, die künftig anreisen, wissen, dass in Köpenick die Trauben wieder hoch hängen.
Mittendrin und nicht dabei. Hier ist die neue Kabine. KURIER-Reporter Mathias Bunkus steht am improvisierten Spind, im Hintergrund das neue Entmüdungsbecken.
Foto: City-PressWas heißt wieder? Man muss auch mal sehen, gegen wen Union zu Hause verlor. Gegen Braunschweig und Hertha – Spitzenreiter und Tabellenzweiter. „Und in beiden Spielen waren wir nicht das schlechtere Team“, sagt Mittelfeldspieler Markus Karl.
Die Aussichten sind gut, dass der Aufschwung nachhaltig ist. Am Wochenende kommt der SC Paderborn zu den Eisernen. Und bis zur Winterpause hat Union noch vier weitere Heimspiele vor der breiten Brust!
„Dass wir endlich mal zu null gespielt haben, sollte uns mehr Sicherheit geben“, meint Neuhaus. „Hertha und Braunschweig haben hier zwar gewonnen. Den Punkten trauern wir immer noch nach, weil wir in beiden Spielen am Drücker waren. Aber wir haben jetzt ein Heimspiel. Und wollen den nächsten Schritt machen“, ruft Torhüter Daniel Haas zur Attacke: „Wir wollen zu Hause wieder eine Burg werden.“ MB

Sonntag, 13.30 Uhr – Peter „der Große“ Neururer (58) gegen Uwe „den Ewigen“ Neuhaus (53). Oder Lehrer gegen Schüler. Dabei trennen die beiden Trainer nur knapp fünf Lebensjahre. Mehr...

Aber an alter Wirkungsstätte möchte er trotzdem zum Spielverderber werden. Mehr...
