Strömender Regen an der Alten Försterei, trotzdem ganz viel Sonnenschein beim 1. FC Union. Das war eine ganz starke Generalprobe vor dem Saisonstart in sieben Tagen. 1:1 (1:0) gegen den holländischen Top-Klub PSV Eindhoven. Toller, schneller Fußball der Eisernen. Einziger kleiner Fehler: Torwart Haas patzte bei seinem Wunder-Comeback nach Knieverletzung.
Eindhovens Kapitän Mark van Bommel schrie immer wieder laut seine Mitspieler an, weil der Ex-Bayern-Profi es nicht glauben konnte, wie stark Union losstürmte. Nach zwei Minuten gingen die Eisernen in Führung. Simon Terodde legte seinen Tor-Turbo ein und traf aus 8 Metern zum 1:0. Wahnsinns-Auftakt!
Nur ein Glückstreffer, nur Zufall diese frühe Führung? Nein! Die Köpenicker spielten einfach clever und druckvoll. Es folgten Chancen von Terodde (27./38./39.) und Silvio (31.). Die Union-Spieler wurden mit großem Beifall der 8572 Fans in der Pause in die Kabine geschickt. Das macht richtig Lust auf die neue Saison.
In der zweiten Halbzeit kam wie angekündigt der neue Stürmer Adam Nemec, doch der Slowake hatte nicht eine Torchance. Aber die größte Überraschung war das Wunder-Comeback von Keeper Daniel Haas. Nach seiner Meniskus-OP vor 20 Tagen stand er mit einer Bandage am rechten Knie wieder im Kasten und machte zunächst einen sicheren Eindruck.
Doch dann kam diese Minute, die den Sieg verhinderte. In der 79. Minute schoss Terodde knapp am rechten Pfosten vorbei. Es wäre das 2:0 gewesen. Praktisch im Gegenzug bekamen die Holländer in der 80. Minute einen Freistoß. Eindhovens Memphis Depay nahm nicht mal genau Maß. Doch Haas tauchte zu spät in die rechte untere Ecke ab - 1:1. Haltbar. Schade! Trotzdem, dieser Union-Auftritt war richtig stark. So ist auch ein Auswärtssieg beim ersten Liga-Spiel in Kaiserslautern drin.
So spielte Union: Glinker (46. Haas) - Pfertzel, Stuff (46. Puncec), Schönheim, Kohlmann (46. Trapp) - Karl - Zoundi (69. Quiring), Mattuschka (69. Belaid), Parensen - Silvio (46. Nemec), Terodde.
Alle Eisernen auf einem Blick
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Union-Präsidiumsmitglied Dirk Thieme, Innensenator Frank Henkel und Präsident Dirk Zingler versenken die eiserne Schatzkiste im neuen Tribünen-Fundament.
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Die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hängt ganz eng vom Erfolg der Eisernen ab. Mehr...
