1. FC Union
Der 1. FC Union ist Berlins Fußballverein aus Köpenick. Alle Infos zum Team und zur Saison der Eisernen. Die KURIER-Sportredaktion berichtet hautnah aus der Alten Försterei

Remis gegen Bielefeld: Union: Zähler gerettet, mehr nicht


Bielefeld –  

Neues Spieljahr, altes Leid. Der 1. FC Union kann seine Auswärtsschwäche einfach nicht kurieren. Bei Aufsteiger Arminia Bielefeld hieß  es am Ende 1:1. Die Führung aus Halbzeit eins konnte nicht über die Runden geschaukelt werden und am Ende musste man mit dem einen Punkt doch sehr zufrieden sein.  Zu wenig zum Jubeln halt. Aber für Panik besteht angesichts der zehntägigen Spielpause, in der das Fehlverhalten akribisch aufgearbeitet werden wird, auch noch kein Grund.

Euphorie nach dem Aufstieg aus der 3. Liga ist etwas Feines. Kennen die Eisernen aus eigener Erfahrung von ihrem Neun-Punkte-Feuerwerk aus dem Sommer 2009. Also hätte man gewarnt sein können vor der Reise nach Ostwestfalen. Denn die  Arminia trat von Anfang an nicht mehr so naiv und ungestüm auf wie vor Wochenfrist in Fürth.

Die Köpenicker, bei denen Martin Dausch und Simon Terodde für Benny Köhler und Sören Brandy in die Startelf rutschten,  boten zwar eine leidlich solide Vorstellung um hinten fast nichts anbrennen zu lassen. Und vorne stand Air Adam Nemec mal wieder goldrichtig (25.). Doch richtig in Griff bekam man die Partie vor der Pause nicht.

Die Unordnung fing schon vor dem Anpfiff an.  Weil übereifrige Ordner den Bus der Köpenicker für ein Fangefährt hielten und diesen einmal rund ums Stadion zu den Fanparkplätzen und nicht vor die Umkleidekabinen leiteten.

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Für  noch mehr Aufregung bei Uwe Neuhaus sorgte kurz vor der Pause Mario Eggimann, der seine Grundausbildung wohl bei Heiner Brandt genossen hat. Anders ist sein erneutes Handspiel nach der letzten Woche eigentlich nicht zu erklären. Zum Glück verpuffte der Freistoß.

Doch die Hausherren blieben ihrem Motto „stur, hartnäckig, kämpferisch“ treu, gaben mächtig Gas. Unvermittelt stand es 1:1 durch den Treffer von Fabian Klos nach einer feinen Dreierkombination (54.). Wenig später war Haas gegen Hornig auf dem Posten (57.) und Appiah zu ungenau im Abschluss (58.), sonst hätte es ein richtig böses Erwachen gegeben für die Neuhaus-Elf.

Um wieder mehr Ordnung ins rot-weiße Spiel zubekommen, kam Kohlmann für den bereits verwarnten Kreilach und Parensen rückte von hinten links als Staubsauger vor die Abwehr. Das half, um in einer am Ende hektischen Partie, bei der Trainer Neuhaus auch noch auf die Tribüne geschickt wurde, den Zähler zu retten. Mehr aber auch nicht.

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