Freitag, 20. Mai 2011
Santi Kolk

Rätselraten um fliehenden Holländer

Von M. Bunkus

War in seinem ersten Jahr bei Union häufiger gefrustet: Santi Kolk.
War in seinem ersten Jahr bei Union häufiger gefrustet: Santi Kolk.
Foto: imago sportfotodienst
Berlin –  

Er hat sich rar gemacht. Santi Kolk, Unions holländischer Angreifer, war zuletzt mehr in seiner Heimat unterwegs als in Berlin. Zur Reha „floh“ er in die Niederlande. Und manch einer wittert schon eine endgültige Flucht aus Köpenick! Kommt er wieder? Bleibt er endgültig zu Hause?

Trainer Uwe Neuhaus bleibt angesichts der Gerüchte gelassen. „Es ist ja klar, dass er nach so einem Jahr mit den Verletzungen unzufrieden mit sich und der Situation ist. Er wird jetzt hoffentlich schnell wieder gesund. Mit einer guten Vorbereitung sollte die nächste Saison besser werden.“

Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Ausländer über zwölf Monate brauchte, um sich an hiesigen Fußball zu gewöhnen. Ging einem Superstar wie Kevin Keegan einst beim HSV nicht anders. Den wollten viele schon nach seinem ersten Jahr wieder zurück auf die Insel schicken ...

Dass angeblich Klubs aus der Ehrendivision Kolk eine Rückkehr schmackhaft machen wollen, lässt Neuhaus kalt. „Sie kennen ihn zwar sicherlich besser. Aber nach dem Jahr werden die Klubs bestimmt nicht Schlange stehen.“

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Neuhaus denkt gar nicht daran, auf den 30-jährigen Edeltechniker zu verzichten. „Wir haben ja nicht umsonst einen längerfristigen Vertrag mit ihm gemacht.“

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