Genervt. Frustriert. Geknickt. Das ist Neuzugang Björn Kopplin (23). Dabei möchte er so gerne mithelfen, den 1. FC Union in die Spur zu bringen, endlich bei seinem Heimatverein voll durchstarten. Stattdessen verdammt ihn schon seit Juli eine hartnäckige Schambeinverletzung zum quälenden Nichtstun. Jetzt soll Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt Kopplin wieder gesund machen.
„Der Doc hat mir leider absolute Ruhe verordnet“, ist Kopplin richtig genervt. Er ist sauer. Denn bei seiner Verletzung kann er einfach gar nichts machen. Keine Tabletten. Keine Therapie. Nichts hilft. Nur Ruhe. Quälende, unerträglich nervende Ruhe.
Dabei hatte sich der rechte Verteidiger so viel vorgenommen. Doch für Kopplin war die Vorbereitung schon nach wenigen Einheiten vorbei. Nur einmal, 45 Minuten beim Testspiel in Strausberg (2:1), konnte er spielen. „Es ist so bitter, nur zuschauen zu können. Und das nun schon seit fast drei Monaten“, lässt der sonst so fröhliche 23-Jährige beinahe den Kopf hängen.
Doch Kopplin gibt nicht auf. Weil die Behandlung in Berlin nicht zum Erfolg führt, war er gestern beim Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt in München. „Da hoffe ich auf eine noch genauere Diagnose.“ Kein Misstrauen gegen die medizinische Abteilung von Union, doch Björn Kopplin verliert mit seiner Verletzung langsam die Geduld: „Irgendwann muss so etwas doch mal auskuriert sein!“
SF/M.W.
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