Montag, 20. Februar 2012
Menz im Glück

Mindeststrafe


Christoph Menz (r.) muss nach seinem Platzverweis nur ein Spiel zusehen.
Christoph Menz (r.) muss nach seinem Platzverweis nur ein Spiel zusehen.
Foto: dapd
Berlin –  

Beim Training auf dem Kunstrasenplatz konnte Christoph Menz schon wieder lachen. Ganz vergessen war die verrückte Rote Karte aus dem Bochum-Spiel (KURIER berichtete) zwar noch nicht. Aber zu dem Zeitpunkt wusste der Innenverteidiger bereits, dass der DFB hatte Gnade walten lassen: Menz muss nur ein Spiel pausieren.

Damit hat sich das Sportgericht für die absolute Mindeststrafe nach einer glatt Roten Karte entschieden. Zum Jubeln war Trainer Uwe Neuhaus aber trotzdem nicht zumute. „Weniger Sperre geht nicht“, so der Coach, der vielleicht noch daran dachte, dass der in der Situation unglücklich agierende Schiedsrichter Martin Petersen die Karte auch komplett hätte stecken lassen können.

Union kompakt

Trio wieder fit

Sowohl Jan Glinker, als auch Michael Parensen und John Jairo Mosquera haben sich nach überstandenem Infekt wieder zum Training zurückgemeldet.

Es hätte aber auch viel schlimmer kommen können. Sieht auch Neuhaus so: „Ich bin froh, dass es nur die Mindeststrafe gibt.“ Nicht auszudenken, wenn die Verwirrung des Schiris zuungunsten des Innenverteidigers ausgelegt worden wäre. Denn Menz hatte sich sehr zurückgehalten, als der Referee fälschlicherweise Belaid zuerst die Rote Karte zeigte. So muss Menz nur beim Heimspiel am Freitag gegen 1860 zuschauen.

Union-Niederlage in Bochum

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