Der eiserne Kapitän? Keine Frage! Torsten Mattuschka natürlich. War ja quasi immer so. Doch diesmal ist das kein Selbstläufer. Denn Union-Trainer Uwe Neuhaus bricht mit alten Gewohnheiten, wählt diesmal den Mannschaftsrat und den Kapitän selber aus!
Ist das ein Fingerzeig dafür, dass Tusche in der neuen Saison weniger zum Zug kommt? Zum Zuge kommen soll? Der gebürtige Cottbuser gehört zwar nicht zum alten Eisen, ist aber auch kein Jungspund mehr mit seinen bald 32 Lenzen. „Es entscheidet immer die Leistung, ob einer spielt oder nicht“, meinte Neuhaus vielsagend. „Der Kapitän ist halt immer noch etwas Besonderes“, weiß Neuhaus. Und den mehrfach auf der Bank zu haben, das könnte sich negativ auswirken.
Die nicht ganz unbedeutsame K-Frage will Neuhaus also noch nicht beantworten. Die U-Antwort lässt noch mal auf sich warten. „Das kommt noch im Laufe der Vorbereitung.“
Aber die Gründe für seine Entscheidung gibt der 52-Jährige schon jetzt preis. „Solche Wahlen sind ja häufig auch eine Sympathiefrage. Für mich ist aber wichtiger, was diese Spieler für die Mannschaft einbringen. Auf und neben dem Feld. Spieler können das nicht wertfrei beurteilen“, so Neuhaus.
Es ist nur eine weitere kleine Stellschraube, an der Uwe Neuhaus jetzt wieder dreht. Aber die Summe der kleinen Änderungen sollen die Eisernen in dieser Saison weiter voranbringen. Egal ob der Kapitän Mattuschka, Karl oder Kohlmann
heißt.
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