Gestimmt hat es schon lange nicht mehr zwischen Christian Beeck und Uwe Neuhaus. Nach außen hin noch das Erfolgs-Duo, das gemeinsam mit Präsident Dirk Zingler den Kult-Verein in der Zweiten Bundesliga etabliert, sprachen Teammanager und Trainer längst keine gemeinsame Sprache mehr. Jetzt hat’s geknallt. Ganz fürchterlich sogar. Christian Beeck ist weg. Entsorgt und für viele Fans regelrecht enthauptet. Es ist der Königsmord bei Union.
Es ist kein Manager-Tod aus heiterem Himmel. Eher ein schleichender, ein langwieriger und mühsamer. Bei dem sich niemand die Finger schmutzig machen wollte und womöglich froh gewesen wäre, hätte Christian Beeck von allein gesagt: Schluss und tschüss!
Hat er aber nicht. Zum Ärger vieler, die im Hintergrund die Strippen ziehen und denen der forsche, verbindliche und den Fans so nahestehende Manager zu viel Anerkennung und vor allem Popularität genoss. Jetzt hat man ihn nach sechs Jahren aus der Alten Försterei gejagt.
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Manch einer hätte wahrscheinlich längst den Bettel hingeschmissen. Spätestens als der öffentliche Rüffel für ein Testspiel kam, das Beeck gegen RB Leipzig abschloss und das im Verein plötzlich niemand (wirklich niemand?) mehr haben wollte und – igitt vor dem schnöden Mammon! – den Manager als Nestbeschmutzer darstellte. So zumindest die öffentliche Wahrnehmung.
Dabei war schon das ein Nagel (der wievielte eigentlich schon?) zu Beecks eisernem Manager-Sarg. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Christian Beeck zu beenden, wird mit „der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung sportlicher Entscheidungen“ schöngeredet. Es heißt, „die Position des Managers inhaltlich neu auszurichten, ... um die Weiterentwicklung des Vereins mit neuen Ansätzen und Ideen voranzutreiben.“ Hört sich gut an. Nur: Ist das ehrlich?
Wie soll das aussehen im Haifischbecken Profifußball, in dieser Scheinwelt aus Leistung mittels Kohle? Beecks Ideen konnten innovativer nicht sein, weil noch immer vor allem Geld Tore schießt, das er aber nie hatte.
Trotzdem bleibt Beeck eisern. Selbst in dieser bitteren Stunde nach schönen sechs Jahren. „Sie waren sehr intensiv, sehr lehrreich und sie werden mich auf meinen zukünftigen Wegen begleiten“, lässt er wissen. Und wird klammheimlich vielleicht doch eine Träne der Rührung vergießen.
Trainingsauftakt
Testspiel bei Lichtenberg 47 (14 Uhr, Hans-Zoschke-Stadion)
Testspiel bei Victoria Seelow (19.30 Uhr, Oderbruchstadion Seelow)
Testspiel bei Germania Schöneiche (15 Uhr, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz in Schöneiche)
Testspiel gegen Pogon Szczecin (in Straußberg)
Testspiel gegen Carl Zeiss Jena (15 Uhr, Alte Försterei)
Testspiel gegen Heart of Midlothian (15 Uhr, Alte Försterei)
Saisonauftakt

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||