Sie kennen nur eine Richtung. Seit Jahren. Immer weiter. Ganz nach vorn. Regionalliga-Aufstieg, Klassenerhalt, Drittliga-Quali, Zweitliga erklommen, Klassenerhalt und zuletzt Rang sieben. Doch Trainer Uwe Neuhaus weiß, dass das alles kein Selbstgänger ist. „Die Luft wird dünner, je weiter man oben steht. Jeder weitere Platz erfordert enorme Anstrengungen. “
Neuhaus unterlegt das auch gleich mit passenden Beispielen. „Einen 3000er zu erklimmen, geht noch. Für einen 8000er muss man noch mehr an sich arbeiten“, versuchte der 52-Jährige, überkeimende Euphorie im Umfeld zu ersticken. Angst vor Rückschlägen? Die müssen doch irgendwann einmal kommen. Fast zwangsläufig. „Nein, ich habe keine Angst vor Rückschlägen. Und man muss auch nicht unbedingt damit rechnen.“
Doch wenn so etwas mal passieren sollte, hat Neuhaus auch schon ein Rezept parat, wie er damit umgehen will: „Das muss man wegstecken und mit Ruhe und kontinuierlicher Arbeit wieder zurück in die Spur kommen. Wir sind letztes Jahr ja auch nicht goldig gestartet und haben trotzdem unsere Ziele erreicht.“

Alle Spieler beim 1. FC Union sehnten das Saisonende herbei. Alle? Nein, Steven Skrzybski (20) bestimmt nicht. Mehr...
