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1. FC Union
Der 1. FC Union ist Berlins Fußballverein aus Köpenick. Alle Infos zum Team und zur Saison der Eisernen. Die KURIER-Sportredaktion berichtet hautnah aus der Alten Försterei

Karten gemischt: Wer wird der neue Union-Joker?


Berlin –  

Weihnachtszeit. Urlaubszeit. Zeit der Ruhe. Und doch wieder nicht. Denn in zwei Tagen öffnet das Transferfenster wieder. Und hinter den Kulissen wird fleißig telefoniert und gefaxt, gefeilscht und gepokert. Welchen Joker ziehen die Eisernen bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar noch aus dem Ärmel? Wer wird auf dem Haufen abgelegt?

Tijani Belaid ist zwar wechselwillig, wird mit Lens und Esperance Sportive du Tunis in Verbindung gebracht. In Tunesien kickt ja auch sein Bruder Aymen bei Sportive du Sahel. Doch da ist alles offen. Einzig seine Rückkehr nach Berlin steht außer Frage. Am 4. Januar soll er wieder aufdribbeln, auch wenn er derzeit von einem Abszess geplagt wird.

Nicht die besten Karten hat Maurice Trapp derzeit bei den Eisernen. Es wird ein Ausleihgeschäft zu einem Drittligisten geplant, um ihm die dringend benötigte Spielpraxis zu verschaffen. Denn in der Regionalliga ist er eher unterfordert. Bis zum Sommer 2014 ist der Innenverteidiger, der zumeist links bei Union zum Einsatz kam, noch unter Vertrag. Union hat sogar noch eine Option auf ein weiteres Jahr.

Blieben die beiden Testspieler der Vorweihnachtszeit. „Wir prüfen derzeit natürlich auch andere Angebote“, meinte Maikel Stevens, der Berater von Steffen Nijland. Ein klares Nein gab es von Union zwar nicht. Aber Nijlands durchaus vorhandene Qualitäten sind derzeit nicht das, was Trainer Uwe Neuhaus vorrangig sucht. Fakt ist, dass der Holländer nicht mit in Trainingslager nach Spanien fährt. Zumindest nicht ohne festen Vertrag.

Das gilt so aber nicht für den japanischen Angreifer Takuma Abe. Der 24-jährige konnte die ihm nachgesagten Knipser-Qualitäten aufgrund der Witterungsbedingungen nicht wirklich unter Beweis stellen. Union würde ihn gerne in der Sonne Andalusiens noch mal am Ball sehen.

Gar keine Rolle spielt derzeit übrigens das 1,94 große Abwehrtalent Justin Gerlach vom BAK in den Überlegungen der Köpenicker. Auch wenn die Gerüchteküche anderes behauptet. „Das wüsste ich“, meinte Nico Schäfer, der kaufmännisch-organisatorische Leiter der Eisernen.

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