1. FC Union
Der 1. FC Union ist Berlins Fußballverein aus Köpenick. Alle Infos zum Team und zur Saison der Eisernen. Die KURIER-Sportredaktion berichtet hautnah aus der alten Försterei

Berliner KurierSport 1. FC Union
Sonntag, 5. August 2012

Eiserner Auftakt: Kapitän Tusche: Am Montag zählt es!


Union-Kapitän Torsten Mattuschka kämpft eisern um die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages.
Union-Kapitän Torsten Mattuschka kämpft eisern um die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages.
Foto: City-Press
Berlin –  

Mit der Partie des 1. FC Union in Kaiserslautern (Montag, 20.15 Uhr) startet Torsten Mattuschka (31) in seine achte Saison bei den Eisernen. Doch an die schöne Vergangenheit denkt der Kapitän nicht. Denn Tusche hat nur die Zukunft im Blick. Das Union-Idol kämpft um seine Vertragsverlängerung.

24 lautet die magische Zahl. Sobald Mattuschka in der neuen Spielzeit genau diese Anzahl an Spielen absolviert hat, verlängert sich sein auslaufender Kontrakt automatisch um ein Jahr.

Uwe Neuhaus (l.) schaut sich Tusches Leistung in dieser Saison genau an.
Uwe Neuhaus (l.) schaut sich Tusches Leistung in dieser Saison genau an.
Foto: City-Press

Tusche, der eigentlich immer für einen Spaß zu haben ist, will sich aber gar nicht in den Vordergrund drängen. Nicht er alleine ist wichtig, sondern die Mannschaft. „Das erste Ziel bleibt klar die 40-Punkte-Marke. Aber es wäre schön, wenn wir auch mal die 50 Punkte knacken würden“, denkt Tusche an das Saisonziel.

Dabei weiß der Mittelfeldspieler ganz genau, dass er auch persönlich vom Erfolg des Teams profitiert. Denn die vergangenen Meriten zählen nichts. Nicht die in der heutigen Zeit sagenhaften 205 Ligaspiele, die der 31-Jährige für Union abgeliefert hat. Nicht die 38 Tore und 38 Vorlagen, die in diesen Partien heraussprangen.

Für Trainer Uwe Neuhaus zählt nur die aktuelle Leistung. Deshalb machte der Coach Mattuschka auch wieder zum Spielführer, Er zählt dieses Jahr auf ihn. „Natürlich bleibt Tusche Kapitän“, sagt Neuhaus bestimmt. Aber eine Stammplatzgarantie ist das nicht, denn der Trainer schiebt hinterher: „Wenn er zum Einsatz kommt.“

Die Botschaft ist beim selbstbewussten Ur-Unioner angekommen. Tusche muss beweisen, dass er weiter wichtig für das Team ist. Dass er das Spiel immer noch lenken kann. Und dass seine gefürchteten Freistöße immer noch eine Partie zugunsten der Eisernen wenden können. Am besten schon heute Abend auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. SF

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