„Lass es Liebe sein“, singt Rosenstolz. Wo wäre das treffender als beim Fußball. Da, wo die Emotionen auf den Rängen und die Leidenschaft auf dem Rasen zu Hause sind. Das wollen wir an der Alten Försterei sehen, wenn der 1. FC Union im finalen Heimspiel der Saison auf Rostock trifft (Sonntag, 13.30 Uhr). Und bei aller Rivalität, bei aller Brisanz haben wir einen Wunsch: Lasst es Fußball sein!
Ja, es ist ein Risikospiel. Und natürlich herrscht neben dem obligatorischen Alkoholverbot im Stadion ein Glasflaschenverbot rund um die S-Bahnhöfe Spindlersfeld und Köpenick. Und ja: Die Straße an der Wuhlheide wird nach dem Spiel für kurz gesperrt, weil die Polizei die Gästefans nach Spindlersfeld begleiten wird.
Tor
Glinker
Deshalb warben die Ordnungshüter in einem offenen Brief schon im Vorfeld um das Verständnis der Fans, bitten dringend darum, vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Und gerade die Mecklenburger sollten sich im Falle des Abstiegs zusammenreißen. Keine Pyros! Auch nicht als Revanche für das Hinspiel, als die Unioner im Ostseestadion zündelten. Bitte keine Randale im Abstiegsfalle. Es geht für euren FC Hansa um so viel!
Am 9. Mai tagt die Rostocker Bürgerschaft. Und ohne Zustimmung für ein millionenschweres Rettungspaket geht die Kogge komplett den Bach runter. Da wäre jegliche Form von öffentlicher Ruhestörung oder Gewalt kontraproduktiv! Dass ihr das könnt, habt ihr doch bei der friedlichen Demo in Hamburg bewiesen! Zeigt, dass ihr euren Klub liebt. Lasst es Fußball sein. Nicht mehr und nicht weniger!
Hansas Co-Trainer Steffen Baumgart ist mit 22 Toren immer noch Unions Rekordtorschütze in der Zweiten Liga.
Um das Entzünden von bengalischen Feuern ist eine hitzige Diskussion zwischen Behörden, DFB und Fans im Gange – Ausgang ungewiss. Bislang ist die Pyrotechnik strikt verboten.

Die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hängt ganz eng vom Erfolg der Eisernen ab. Mehr...
