1. FC Union
Der 1. FC Union ist Berlins Fußballverein aus Köpenick. Alle Infos zum Team und zur Saison der Eisernen. Die KURIER-Sportredaktion berichtet hautnah aus der Alten Försterei

Berliner KurierSport 1. FC Union
Samstag, 9. Juni 2012

Bei 8.000 Tickets ist Schluss: Union verkauft sich nicht an jeden

Von M. Bunkus

Union-Fans beim Einheizen. Aber: Es wird eng werden an der Wuhlheide im kommenden Spieljahr.
Union-Fans beim Einheizen. Aber: Es wird eng werden an der Wuhlheide im kommenden Spieljahr.
Foto: imago
Berlin –  

Sie machen es schon wieder! Wie beim legendären Stadion-Aktien-Deal! Der 1. FC Union verkauft sich. Aber nicht an jeden. Denn die Eisernen schieben erstmals in ihrer Geschichte einen Deckel auf den Dauerkartenverkauf! Bei 8.000 Tickets ist Schluss.

Es wird eng. Durch den Tribünenneubau verringert sich das Fassungsvermögen an der Wuhle von 18.432 Plätzen auf nur noch 16.750. Das wiederum entspricht fast dem Zuschauerschnitt von 16.124 Fans aus der abgelaufenen Saison!

Schon jetzt sind über 6000 Abos im Stadion an der Alten Försterei weg. Daher legten die Köpenicker jetzt eine Obergrenze fest. „Es soll weiterhin möglich sein, mit Freunden und Bekannten die Union-Spiele zu sehen. Das geht nur, wenn auch für einzelne Spiele noch Karten erhältlich sind“, so Unions Geschäftsführer Oskar Kosche über die Gründe zur Begrenzung.

Dennoch: Abzüglich des Gästekontingents und der VIP-Plätze gehen künftig nur noch 6300 Karten pro Spieltag im freien Verkauf über die Theke. Die Union-Tradition, sich erst unmittelbar vor dem Anpfiff am Spieltag eine Karte zu besorgen, wird langsam aber sicher aussterben.

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